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Exoskelett für Soldaten durch Iron Man & Co inspiriert

Raytheon präsentiert kraftverstärkenden Roboteranzug. Raytheon Sarcos hat einen Roboteranzug entwickelt, der dem Film "Iron Man" entsprungen sein könnte, nur dass er auch in der Realität funktioniert. Zwar fliegt sein Träger nicht durch die Gegend, hunderte von Kilos kann er mit dem Exoskelett jedoch mühelos stemmen, verspricht das Rüstungsunternehmen, das seine Erfindung, die schon länger bekannt ist , jetzt demonstrierte. Die Entwickler ließen durchblicken, woher sie ihre Inspirationen nehmen – SciFi gehört dazu.
/ Andreas Donath
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Raytheon macht keinen Hehl daraus, dass die Vorstellung des Exoskeletts rechtzeitig zum Start des Superhelden-Films stattfand. Der "Anzug" umschlingt seinen Träger an Armen, Beinen und Rumpf und fügt dem körpereigenen ein äußeres Skelett hinzu. Mit Sensoren, Aktuatoren und Controllern sowie Motoren und Hydraulik ausgerüstet sorgt er dafür, dass sein Träger seine natürlichen Bewegungen einsetzen und verstärken kann.

Bei der Vorführung konnte ein Testingenieur 100 Kilogramm mehrere hundert Mal stemmen, ohne zu ermüden, oder einen Menschen auf seinem Rücken tragen. Das Robotergeflecht ist gleichzeitig agil genug, um Treppen steigen oder Rampen betreten zu können.

Die Anwendung ist, wie so vieles aus der Robotertechnik, in den USA für das US-Militär bestimmt. Dr. Stephen Jacobsen ist Raytheons Projektleiter für diese Entwicklung, die schon seit dem Jahr 2000 im Gange ist. Jacobsen sagte, sein Team und er fänden Inspiration für ihre Arbeit in einer Vielzahl von Quellen, darunter auch in der Unterhaltungsindustrie. Auf jeden Fall wolle er sich mit seinem Team den Film " Iron Man(öffnet im neuen Fenster) " ansehen.


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