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Sony entwickelt Brennstoffzelle im Kleinformat

Handtellergroße Methanol-Brennstoffzelle für mobile Endgeräte. Forscher aus dem "Material Laboratory" von Sony haben eine Brennstoffzelle entwickelt, die nur etwa handtellergroß ist. Die Zelle, die sie auf einer Fachkonferenz in den USA vorgestellt haben, soll in Zukunft mobile Geräte mit Strom versorgen.
/ Werner Pluta
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Die Brennstoffzelle misst etwa 5 mal 3 Zentimeter und soll eine Leistung von bis zu 3 Watt liefern, berichtet der japanische Branchendienst Tech-On(öffnet im neuen Fenster) . Die Brennstoffzelle, die mit Methanol(öffnet im neuen Fenster) arbeitet, ist für den Einsatz in mobilen Endgeräten konzipiert. Mit der Menge von etwa 10 Millilitern Methanol soll sie genug Strom erzeugen, damit man 14 Stunden lang ohne Unterbrechung Fernsehen auf dem Mobiltelefon genießen kann.

Die Zelle sei marktreif, zitiert Tech-On einen Sony-Mitarbeiter. Das Material Laboratory plane nun, in Zusammenarbeit mit dem operativen Unternehmensbereich die Zelle für mobile Geräte auf den Markt zu bringen.

"Das System besteht aus hintereinander geschalteten direkten Methanol-Brennstoffzellen, einer Brennstoffpumpe, einer Brennstoffpatrone, einem Lithium-Polymer-Akku und einer Stromüberwachungseinheit" , beschreiben die Sony-Entwickler die Zelle auf der Seite der Fachkonferenz " Small Fuel Cells(öffnet im neuen Fenster) ".

Im Januar 2008 gab das kanadische Unternehmen Angstrom Power bekannt, eine Brennstoffzelle für ein Mobiltelefon entwickelt und getestet zu haben. Die Brennstoffzelle sei dabei doppelt so lange gelaufen wie ein herkömmlicher Akku.


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