Projekt "Netz gegen Nazis"

Interaktives Webportal für Fragen zu Neonazis und Rassismus

Die Wochenzeitung Die Zeit hat mit Partnern aus Gesellschaft und Medien die Aktion "Netz gegen Nazis" ins Leben gerufen. Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, begrüßt die Aktion: "Die Medien und der Sport tragen aufgrund ihrer großen Breitenwirkung hier eine besondere Verantwortung", sagte sie.

Artikel veröffentlicht am ,

Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo präsentierte die Mitinitiatoren: den Deutschen Olympischen Sportbund (DSOB), den Deutschen Fußball-Bund (DFB), die Deutsche Fußball Liga (DFL) und den Deutschen Feuerwehrverband. TV-Partner ist das ZDF, Onlinepartner ist die wie die Zeit zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck gehörende VZ-Gruppe mit ihren Onlinepräsenzen SchuelerVZ, StudiVZ und MeinVZ, wo Ende Mai eine Aktionswoche mit dem Titel "Netz frei von Nazis" startet.

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"In Deutschland gibt es zum Glück schon viele gute Initiativen gegen Rechtsextremismus. Unsere Idee geht ein übergreifendes Projekt an: Wir wollen ein bundesweites Forum schaffen, auf dem Betroffene einander Rat geben können, was zu tun ist, wenn rechtsextremistisches Gedankengut in ihren Alltag eindringt", so Giovanni di Lorenzo.

Herzstück des Projekts ist ein interaktives Webportal, in dem Fragen zum Thema Rechtsextremismus diskutiert und beantwortet werden sollen. Netz-gegen-Nazis.de soll in einem enzyklopädisch angelegten "Wissen-Teil" Fachkenntnisse vermittelt, ergänzt durch aktuelle Berichte und Reportagen zum Thema. Im "Handeln-Teil" sollen Menschen, die in ihrem persönlichen Umfeld mit Neonazis und Rassismus in Berührung kommen, Antworten auf wichtige Fragen finden. In verschiedenen Foren können sich Betroffene, Interessierte und Aktive über ihre Erfahrungen austauschen. Außerdem weist das Portal den Weg zu Initiativen, Beratungs- und Selbsthilfeorganisationen.

Die DFL stellt den 32. Spieltag der Bundesliga und der 2. Bundesliga am 6. und 7. Mai unter das Motto "Netz gegen Nazis". Außerdem bekennen sich die deutschen Fußballnationalspieler Michael Ballack, Thomas Hitzlsperger, Philipp Lahm, Per Mertesacker und Christoph Metzelder in Videoclips zu der Aktion.

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[Anmerkung: Die Zeit gehört wie Golem.de zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]

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Jjonas 03. Jun 2008

Viele Teilnehmer dort sind leider oft tatsächlich Nazis oder Sympathisanten derer. Wo...

Quasimotor 14. Mai 2008

Vielleicht sollte dem einen oder anderen hier in dieser Diskussion einmal vor Augen...

blork42 09. Mai 2008

linke Faschisten, tolle Rhetorik, der Führer würde sich im Grab umdrehen ! und rechte...

gargelkark 07. Mai 2008

Und auch kein Deutscher oder Metaller mit langen Haaren. Ich wurde/werde ebenfalls...



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