JVC entwickelt Technik für Beamer mit 35 Megapixeln

Super Hi-Vision 8K4K erreicht 17fach höhere Auflösung als Full-HD

JVC entwickelt ein Microdisplay mit LCoS-Technik, das es auf eine Auflösung von rund 35 Megapixeln bringen soll. Das Spiegeldisplay (Liquid Crystal on Silicon) ist für Videoauflösungen fern heutiger "hochauflösender" HDTVs mit 1.920 x 1.080 Pixeln gedacht und misst nur 1,75 Zoll im Durchmesser.

Artikel veröffentlicht am ,

JVC 8K4K D-ILA
JVC 8K4K D-ILA
Die Auflösung, die JVCs Microdisplay erzielen kann, nennt sich Super Hi-Vision 8K4K. Sie ist ungefähr 17-mal höher als die heutiger Full-HD-Geräte und misst 8.192 x 4.320 Pixel sowie ein Seitenverhältnis von 17:9. In Zukunft werden sich die Marketingabteilungen also etwas einfallen lassen müssen, um das vermeintliche Superlativ "Full-HD" noch zu übertrumpfen.

Stellenmarkt
  1. Berater Krankenhausinformationssystem (KIS) Neueinführungen (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin-Buch, deutschlandweit
  2. Solution Consultant (m/w/d) im Bereich PLM / Digitaler Zwilling
    ASCon Systems GmbH, Stuttgart, München, Heilbronn
Detailsuche

Der Abstand zwischen den Pixeln liegt bei 0,24 Mikrometern, die Füllrate der Sensoroberfläche damit bei über 90 Prozent. Das Kontrastverhältnis beziffert JVC mit 20.000:1 und die Reaktionszeit mit 4,5 Millisekunden.

JVC hat mit der LCoS-Technik, die das Unternehmen unter dem Namen "D-ILA" (Direct-Drive Image Light Amplifier) vermarktet, bereits 2003 ein Microdisplay vorgestellt, das es auf eine Auflösung von 4K2K (3.840 x 2.048 Pixel) bringt. Ein passender Projektor wurde hingegen erst im September 2004 auf den Markt gebracht. Im Juni 2007 konnte JVC ein 1,27 Zoll großes D-ILA mit 4K2K vorstellen, das im Februar 2008 in Form des Projektors DLA-SH4K auf den Markt kam.

Die Technik arbeitet ähnlich wie ein DLP-Projektor, nur werden hier anstelle von Mikrospiegeln und einem Farbdrehrad Siliziumkristalle auf einer Folie durch das Anlegen einer Spannung so ausgerichtet, dass das entsprechende Bild entsteht. Ein Regenbogeneffekt wie bei DLPs oder ein Fliegengitter wie bei LCDs entsteht aufgrund des hohen Füllfaktors hierbei nicht.

Golem Akademie
  1. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    21.–25. März 2022, Virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Wann Projektoren mit dem 8K4K D-ILA auf den Markt kommen, ist noch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


:-) 06. Mai 2008

Ha! Das ließe sich toppen. Vier Satelliten in geostationärer Umlaufbahn spannen eine...

Tou 06. Mai 2008

* maximale Auflösung: 7680 × 4320 Pixel (16:9) * Bildrate: 60 Hz * 22.2-Kanal...

Trollversteher 06. Mai 2008

Setzen, 6...

Eintagsfliege 05. Mai 2008

Moinmoin! Hab ich zuerst auch gedacht, aber wenn die Auflösung erheblich höher ist, muss...

Replay 05. Mai 2008

Noch nicht. Was kosteten einst Farb-LCDs in Briefmarkengröße in Passivtechnik? Und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Radeon RX 6500 XT
Diese Karte hätte es früher(TM) nie gegeben

In Zeiten irrer Grafikkarten-Preise wird ein winziger Laptop- als überteuerter Gaming-Desktop-Chip verkauft. Eine ebenso perfide wie geniale Idee.
Eine Analyse von Marc Sauter

Radeon RX 6500 XT: Diese Karte hätte es früher(TM) nie gegeben
Artikel
  1. Serielle Schnittstellen: Wie funktioniert PCI Express?
    Serielle Schnittstellen
    Wie funktioniert PCI Express?

    Serielle High-Speed-Links erscheinen irgendwie magisch. Wir erklären am Beispiel von PCI Express, welche Techniken sie ermöglichen - und warum.
    Von Johannes Hiltscher

  2. Matrix: Grundschule forkt Messenger
    Matrix
    Grundschule forkt Messenger

    Statt auf Teams oder Google setzt eine Grundschule in NRW beim Homeschooling auf einen selbst angepassten Matrix-Client. Die Mühe lohnt sich.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  3. Wissenschaft: Wie Malware mit der Antenne erkannt werden kann
    Wissenschaft
    Wie Malware mit der Antenne erkannt werden kann

    IoT-Geräte sind mit steigender Verbreitung ein beliebtes Ziel für Malware. Französische Forschende erkennen sie auf unkonventionelle Weise.
    Von Johannes Hiltscher

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /