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Intel plant wieder Zukäufe

Halbleiterhersteller hat aus Fehlern der Vergangenheit gelernt

Der weltgrößte Halbleiterhersteller Intel plant wieder Zukäufe und will sich in Bereichen wie Consumer Electronics stärker positionieren. Das erklärte Pat Gelsinger, Chef der Digital-Enterprise-Sparte bei Intel, gegenüber der britischen Financial Times. In den letzten zwei Jahren hatte Intel einen Restrukturierungskurs durchlaufen, Konzernteile wie die XScale-Fertigung verkauft und die Belegschaftsstärke um über 10 Prozent gesenkt.

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"Ich denke, sie werden uns nun wieder mehr als Aufkäufer erleben", so Pat Gelsinger gegenüber der Financial Times. Bei Akquisitionen sei Intel in der Vergangenheit jedoch nicht immer erfolgreich gewesen, räumte er ein. Nach dem Platzen der Technologieblase zum Beginn des Jahrzehnts habe Intel einige Firmen gekauft, die in ihrem Marktsegment auf dem zweiten oder dritten Platz lagen, um zuzuschlagen, bevor die Preise wieder anzogen. "Rückblickend war das vielleicht ein Fehler", so Gelsinger.

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Aber Intel habe daraus gelernt. Zugekaufte Firmen sollen heute mehr Spielraum erhalten. Zudem würde Intel nur noch in Bereichen Übernahmen tätigen, in denen der Konzern bereits eine eigene Strategie entwickelt habe.

Ein positives Beispiel sei das irische Software-Unternehmen Havok, dessen Physik-Engine in zahlreichen Spielen und bei Animationen im Filmbereich zum Einsatz kommt. Hier sei der Zukauf im September 2007 geglückt, weil Havok als unabhängige Tochter weiter agieren und so zu einem Kernelement für den gesamten Intel-Bereich "Visual Computing" und grafische Darstellung werden konnte.

Interessante Bereiche für Zukäufe seien Felder wie High-End Smartphones und so genannte Mobile Internet Devices (MIDs). "Gezielte Investitionen" sind laut Gelsinger in den Feldern Unterhaltungselektronik, Embedded-Geräte, Visualisierung und bei Billig-Computern wie dem Classmate-PC interessant.



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