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Yahoo freut sich über Ende der Übernahmeschlacht

Weitere Unternehmenskäufe in Zukunft nicht ausgeschlossen. Yahoos Chairman Roy Bostock hat sich erfreut über das Ende der Übernahmeschlacht um das Unternehmen geäußert, nachdem Microsoft offiziell das Aus seiner Bemühungen erklärte, sich Yahoo einzuverleiben. Zuletzt scheiterte die geplante Übernahme an dem geforderten Preis und den Differenzen der Unternehmensführer.
/ Andreas Donath
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Yahoo will sich auch künftig der Mehrung des Shareholder Values widmen, kündigte Bostock an. Außerdem will man weiterhin strategische Gelegenheiten nutzen, um die Position von Yahoo in seinen Kernmärkten zu verstärken. Während des dreimonatigen Übernahmeversuchs hatte Yahoo schon einige Unternehmen wie IndexTools, Maven Networks und FoxyTunes übernommen, vermutlich auch, um seinen Marktwert zu erhöhen.

Die Führungsgremien seien sich einig gewesen, dass das Angebot von Microsoft zu niedrig ausgefallen war und zeigen sich erfreut, dass auch so viele der Aktieneigentümer dieser Meinung waren.

Yahoo arbeite profitabel, wachse und entwickle sich gut, teilte Bostock mit. Besonders im Hinblick auf den relativ jungen Onlinewerbemarkt, eines der Hauptinteressen, die Microsoft mit der Übernahme verfolgte, meinte der Manager, dass Yahoo gut aufgestellt sei.

Jerry Yang, Mitbegründer von Yahoo und CEO, fügte hinzu, dass er unheimlich stolz auf sein Team sei. Nachdem die Ablenkung durch Microsofts unerbetenes Angebot nun ein Ende hat, könne man sich wieder mit aller Kraft auf das Geschäft konzentrieren.


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