Abo
  • Services:

Simyo-Chef: Service-Provider werden nicht mehr gebraucht

Margen sinken - persönliche Betreuung vor Ort kaum noch gefragt

Der Chef des Mobilfunk-Discounters Simyo, Rolf Hansen, hält Service-Provider für obsolet. "Die Frage ist, ob dieses Geschäftsmodell bei einem gesättigten Markt noch gebraucht wird, und ob es finanzierbar ist", sagte Hansen dem Tagesspiegel. "So schnell wie die Margen sinken, können die klassischen Service-Provider gar keine Kosten abbauen."

Artikel veröffentlicht am ,

Die persönliche Betreuung vor Ort sei eine Leistung, die immer weniger gefragt sei, da sich die Leute verstärkt im Internet informierten. Im eigenen Marktsegment sieht Hansen dagegen noch Wachstumspotenzial. "Ende dieses Jahres werden deutlich mehr als zehn Millionen Kunden bei den reinen Mobilfunk-Discountern sein", prognostiziert er. "Bis zum Jahr 2012 ist ein Marktanteil von 25 Prozent drin." Eigene Kundenzahlen nennt Simyo nicht.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. OEDIV KG, Bielefeld

Die Konkurrenten Congstar (T-Mobile) oder Fonic (O2) würden viel Geld in die Hand nehmen müssen, "um die etablierten Discounter einzuholen", so der Simyo-Chef. Während Simyo nur noch im Internet werbe, "versuchen T-Mobile und O2 massiv Marktanteile zu kaufen". Congstar sei dennoch weit entfernt davon, den angestrebten Umsatz von einer Milliarde Euro im Jahr 2010 zu erreichen.

Spielraum für weitere Preissenkungen sieht Hansen nicht. 9 Cent kostet heute eine Minute mobil telefonieren bei den Discountern. Hansen dazu: "Weiter runter kann keiner gehen, ohne Geld zu verbrennen." Ebenso wenig glaubt Hansen, dass es noch viel Platz für weitere Wettbewerber gibt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5€
  2. 19,99€

altvertragsinhaber 07. Mai 2008

Hehe, ich mag einen Mindestumsatz auch nicht. Und prepaid auch nicht sonderlich. Das...

handymeile-nord 06. Mai 2008

Das steht bestimmt nicht im Kleingedruckten, aber es steht, das es nur im eigenen Netz...

nur ein Zuschauer 05. Mai 2008

thumbs up!! in der heutigen konsumgesellschaft sehen das aber nur die wenigsten und vor...

TimTim 05. Mai 2008

Naja, dafür haben wir europaweit die günstigsten Lebensmittelpreise... :-) Und ob 2ct...

robinx 05. Mai 2008

Wobei man scih bei verträgen natürlich auch die Tatsache anschauen sollte, dass es...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Intellimouse Classic - Fazit

Die Intellimouse ist zurück. Das beliebte, neutrale Design der Explorer 3.0 von 2004 ist nach langer Abstinenz wieder käuflich und deutlich verbessert - jedenfalls in den meisten Disziplinen.

Microsoft Intellimouse Classic - Fazit Video aufrufen
Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  2. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen
  3. DSGVO Zuckerberg will EU-Datenschutz nicht weltweit anwenden

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

    •  /