Abo
  • Services:

Interview: "Virtualisierung bleibt ein großes Thema"

Linux-Kernel-Maintainer Andrew Morton im Interview mit Golem.de

Zusammen mit Linus Torvalds betreut Andrew Morton die Entwicklung des Linux-Kernels 2.6. Auf dem Kongress "Open Source meets Industry" im Rahmen der Hannover-Messe hatte Golem.de Gelegenheit, mit Morton, der bei Google arbeitet, über den aktuellen Entwicklungsprozess, problematische Hardware und Closed-Source-Treiber zu sprechen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Andrew Morton
Andrew Morton
Golem.de: In Ihrer Keynote auf dem LinuxTag 2006 haben Sie gesagt, der Kernel werde immer fehlerhafter. Wie sehen Sie dies zwei Jahre später?

Andrew Morton: Ich denke nicht, dass sich etwas geändert hat. Es ist aber schwer, das zu messen. Ich weiß von Fehlern, die wir beheben könnten, um die wir uns aber nicht kümmern. Andererseits scheinen alle anderen recht glücklich mit der Situation zu sein, die Distributoren etwa. Und wir räumen mit ziemlich hoher Geschwindigkeit im Kernel auf. Die Anzahl der Fehlerberichte ist zumindest akzeptabel.

Golem.de: Gibt es mehr Tester oder worauf führen Sie zurück, dass der Entwicklungsprozess so funktioniert?

Morton: Was mich heute ebenso wie vor zwei Jahren betrübt, ist die Zahl der Fehler, die nicht behoben werden - da sollten wir bessere Arbeit leisten. Die Zahl der Fehlerberichte schwankt, was auch daran liegt, dass die Anwender nicht stehen bleiben. Rechner, die mit Linux laufen, werden ausgemustert und es wird neue Hardware angeschafft. Linux läuft auf verbreiteter Hardware gut. Bei älterer Hardware hingegen kann es durchaus passieren, dass Linux nicht funktioniert. Also wird die Maschine ausgetauscht, es kümmert sich keiner mehr darum und wir erfahren nicht von den noch vorhandenen Fehlern.

Interview: "Virtualisierung bleibt ein großes Thema" 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€

Torben 10. Mai 2008

http://hannovernet.org Informatikstudenten halt...

ssssssssssssssssss 06. Mai 2008

du hast ne internetmaschine ohne die treiber für irgendwelche hardware die du da nich...

Lieber Mercedes-SL 06. Mai 2008

Nochmal glück gehabt ;)


Folgen Sie uns
       


LG G7 Thinq - Test

Das G7 Thinq ist LGs zweites Smartphone unter der Thinq-Dachmarke. Das Gerät hat eine Kamera, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz Bildinhalte analysiert und anhand der Analyseergebnisse die Bildeinstellungen verändert. Mit äußerster Vorsicht sollten Nutzer die Gesichtsentsperrung verwenden, da sie sich in der Standardeinstellung spielend leicht austricksen lässt.

LG G7 Thinq - Test Video aufrufen
Urheberrrecht: Etappensieg für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
Urheberrrecht
Etappensieg für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter

Trotz aller Proteste: Der Rechtsausschuss des Europaparlaments votiert für ein Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Nun könnte das Plenum sich noch dagegenstellen.

  1. Leistungsschutzrecht Nur Einschränkungen oder auch Chancen?
  2. Vor Abstimmung 100 EU-Abgeordnete lehnen Leistungsschutzrecht ab
  3. Urheberrecht EU-Staaten für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  2. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  3. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren

Business-Festival: Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden
Business-Festival
Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden

Cebit 2018 Zur ersten neuen Cebit sind deutlich weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch feiern Messe AG, Bitkom und Aussteller den Relaunch der Veranstaltung als Erfolg. Die Cebit 2019 wird erneut etwas verlegt.

  1. Festival statt Technikmesse "Die neue Cebit ist ein Proof of Concept"

    •  /