Freenet-Chef will nach Debitel-Übernahme Marktmacht nutzen

"Wir entscheiden, welche Telefonnetze ausgelastet werden und welche nicht"

Nach der Übernahme des Konkurrenten Debitel will Freenet-Konzernchef Eckhard Spoerr die Mobilfunkbetreiber unter Druck setzen. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus sagte er: "Gemeinsam mit Debitel stellen wir eine große Marktmacht dar. Wir entscheiden mit darüber, welche Telefonnetze ausgelastet werden." Die neue Nummer drei mit 19 Millionen Kunden werde dies künftig nutzen, um Preiszugeständnisse zu erzwingen. "Das wird ein neues Spiel der Kräfte sein."

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Kritik übte der 40-Jährige an Ralph Dommermuth, dem Chef von United Internet, und seinem Verbündeten Drillisch, die Freenet übernehmen wollten: "Das Duo wollte durch seine Manöver die Unsicherheit bei Freenet erhöhen, um das Unternehmen zu zerschlagen." Um den Zusammenschluss mit dem Stuttgarter Service-Provider Debitel zu stoppen, "wurden Aufsichtsräte unter Druck gesetzt", kritisierte Spoerr.

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Nun hoffe er, dass der Streit um den 1,6-Milliarden-Euro-Deal nicht juristisch fortgesetzt werde. "Ich gehe davon aus, dass Dommermuth ein guter Verlierer ist und das Unternehmen schon aus eigenem Interesse als Aktionär nicht behindern will."

Über die Zukunft von Standorten und Arbeitsplätzen wolle die gemeinsame Führung erst nach Vollzug der Fusion entscheiden."Eins ist klar: Wenn zwei Unternehmen zusammengehen, die Ähnliches tun, muss über Personalanpassungen geredet werden", so Spoerr.

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d44n1 05. Mai 2008

copie & paste http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/debitel-uebernahme-freenet-will...

Mein Senf 04. Mai 2008

An Herrn Spoerr kann man deutlich die Wirkungsweise des Peter-Prinzips sehen. Na dann...

Web3.0 04. Mai 2008

Respekt! Ein Unternehmen was 1.x Milliarden hinten liegt und keine eigene...

MarekP. 04. Mai 2008

an die beiden musste ich auch sofort denken als ich das gelesen habe :) Was kommt als...



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