Sun Microsystems mit Verlust von 34 Millionen US-Dollar

Computer- und Software-Hersteller kündigt bis zu 2.500 Entlassungen an

Der Computer- und Software-Hersteller Sun Microsystems erlitt wegen Konjunkturschwäche in den USA in seinem dritten Finanzquartal 2007/2008 einen Verlust in Höhe von 34 Millionen US-Dollar. Das entspricht 4 Cent pro Aktie. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres stand noch ein Gewinn von 67 Millionen US-Dollar bzw. 7 Cent pro Aktie unter der Bilanz. Etwa 40 Prozent seines Umsatzes generiert Sun auf dem Heimatmarkt.

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Wirtschaftliche Unsicherheiten hätten zur Kaufzurückhaltung bei den Kunden geführt, so die Begründung von Sun. IBM und Google hatten sich dagegen bei Bekanntgabe ihrer Quartalszahlen von dieser Entwicklung unbeeindruckt gezeigt.

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Zugleich gab der Umsatz leicht um 0,5 Prozent auf 3,266 Milliarden US-Dollar nach. Die Analysten hatten 3,38 Milliarden US-Dollar erwartet. Als Konsequenz kündigte Firmenchef Jonathan Schwartz Entlassungen an. 1.500 bis 2.500 Arbeitsplätze sollen einem Restrukturierungsprogramm zum Opfer fallen.

Im Januar hatte Sun 1 Milliarde US-Dollar für die Software-Firma MySQL ausgegeben, was sich aktuell mit 4 Cent pro Aktie belastend auswirkte. Zudem drückte eine Steuernachforderung von 52 Millionen US-Dollar das Ergebnis. Rechnet man die MySQL-Übernahme heraus, soll das laufende vierte Quartal wieder in die Gewinnzone führen, so Finanzchef Michael Lehman.

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