Thunderbird 2.0.0.14 doch mit weniger Sicherheitslücken
Von den 7 vermeldeten Sicherheitslecks bleiben noch 2 Lücken übrig
Der E-Mail-Client Thunderbird wurde in der Version 2.0.0.14 veröffentlicht und schließt insgesamt zwei Sicherheitslöcher. Eigentlich wurde bislang angenommen, dass die E-Mail-Software deutlich mehr offene Sicherheitslücken aufweist. Neue Funktionen bringt Thunderbird 2.0.0.14 nicht.
Ende März 2008 wurde Firefox 2.0.0.13 veröffentlicht, um insgesamt sechs Sicherheitslecks zu beseitigen, die allesamt nach den damaligen Informationen auch in Thunderbird steckten. Nun gaben die Macher bekannt, dass nur zwei der sechs Sicherheitslöcher Thunderbird betreffen. Auch das mit Firefox 2.0.0.14 Mitte April 2008 beseitigte Sicherheitsleck betraf nach Angaben des Mozilla-Teams ebenfalls Thunderbird, was sich nicht bestätigt hat.
Somit verbleiben in den JavaScript-Funktionen zwei als mittelschwer eingestufte Sicherheitslücken, die durch ein Update auf Thunderbird 2.0.0.14 beseitigt werden. In der Standardkonfiguration von Thunderbird sind die JavaScript-Funktionen deaktiviert, so dass sich die Sicherheitslücken nicht bemerkbar machen. Bei aktiviertem JavaScript können die Sicherheitslecks zum Ausführen von Schadcode missbraucht werden.
Thunderbird 2.0.0.14 steht ab sofort unter anderem in deutscher Sprache für Windows, Linux und MacOS X zum Download bereit. Alternativ kann die Update-Funktion des E-Mail-Programms verwendet werden.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed







hat Golem etwa mehr erwartet? ;-)