Mehr Dampf für Entwickler: Steamworks SDK 1.0 ist fertig

Dritte können kostenlos fast alle Steam-Funktionen nutzen

Das kostenlose Steamworks Software Development Kit (SDK) von Valve (Half Life 2, Source-Engine) hat die Betatestphase hinter sich gelassen und erlaubt es Dritten nun, ihre Windows-Spiele zum Vertrieb über Steam anzupassen sowie um die Community-Funktionen des Download-Shops zu erweitern. Selbiger zählt derzeit über 15 Millionen aktive Nutzer und über 300 Spiele, so Valve - ein gewichtiger Marktplatz für den Spielevertrieb.

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Beim Steamworks SDK handelt es sich um eine vollständige Programmierschnittstelle (API), die u.a. Schlüsselauthentifizierung, Kopierschutz, automatische Softwareaktualisierung, Anti-Cheating-Technik, Spielstatistiken, Social Networking, Instant Messaging, Sprach-Chats und die Vermittlung von Mit- und Gegenspielern bereitstellt. Eine dem SDK beiliegende Demo zeigt, wie die Multiplayer-Funktionen von Steam für eigene Spiele verwendet werden können. Die API bzw. das SDK testete Valve vor der Fertigstellung der nun erschienenen SDK-Version 1.0 mit einer öffentlichen Beta-Version des SDK.

Die Nutzung des SDKs ist kostenlos, auch wenn kostenpflichtige Spiele um Steam erweitert werden, gibt es keine Lizenzgebühren. Spieleentwickler und Publisher können Steam wahlweise für Download-Titel als auch für auf Datenträgern verteilte Spiele nutzen - eine Zertifizierung der Spiele durch Valve ist jeweils nicht nötig.

Ebenso wenig ist es laut Valves Steamworks-Werbebroschüre nötig, kostenpflichtige Spiele auch über Steam zu verkaufen, die Abwicklung kann dann auf anderem Wege erfolgen. Valve scheint demnach nur etwas mitzuverdienen, wenn auch das Steam-eigene Abrechnungssystem verwendet wird - gleichzeitig kann die Offenheit der API Steam jedoch deutlich mehr Inhalte verschaffen und für Nutzer attraktiver werden.

Mehr zum Steamworks SDK findet sich auf einer neuen Partner-Website partner.steamgames.com von Valve.

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