Siemens wegen Verkauf seiner SEN-Sparte unter Druck

Gewinneinbruch auf 412 Millionen Euro

Der Technologiekonzern Siemens erlitt in seinem zweiten Finanzquartal 2007/08 einen Gewinnrückgang. Der Gewinn nach Steuern betrug 412 Millionen Euro, nach 1,25 Milliarden Euro in der Vorjahresperiode. Analysten hatten mit 451 Millionen Euro gerechnet.

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Beim Umsatz lag Siemens bei 18,09 Milliarden Euro, nach zuvor 18 Milliarden Euro, was ein Wachstum von 2 Prozent ergibt. Das operative Ergebnis war dagegen leicht über den Prognosen.

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Die Belastungen aus Großprojekten, bei denen durch Verzögerungen Vertragsstrafen fällig wurden, gab Siemens heute mit 857 Millionen Euro an. Die Umbaukosten für das zum Verkauf stehende Telefonanlagengeschäft SEN lagen bei 109 Millionen Euro, teilte Siemens weiter mit. Die Konzernführung rechnet nun mit einem "erheblichen" Verlust beim Verkauf des Bereichs.

Das Ergebnis von Siemens IT Solutions and Services wurde durch Belastungen bei Projekten in Großbritannien erheblich beeinträchtigt. Die Belastungen betrugen 89 Millionen Euro und führten im abgelaufenen Quartal zu einem Verlust von 35 Millionen Euro. Der Umsatz sank hier auf 1,266 Milliarden Euro, unter anderem wegen der Stornierung eines großen Auftrags. Demgegenüber stieg der Auftragseingang und lag bei 1,445 Milliarden Euro.

Siemens-Chef Peter Löscher unterstrich: "Wir halten an unseren Zielen für 2010 fest." Auch bei der weiteren Umsatzentwicklung ist er optimistisch: "Wir erwarten, dass der Umsatz von Siemens im Geschäftsjahr 2008 organisch doppelt so schnell wachsen wird wie das Welt-Bruttoinlandsprodukt."

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