Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

The Sims Online endgültig gescheitert

EA schließt Server – selbst neues Geschäftsmodell brachte keinen Erfolg. Am 31. Juli 2008 schaltet EA die Server aus – dann endet der ebenso ehrgeizige wie erfolglose Versuch, den Offlineerfolg von Die Sims im Internet zu wiederholen. Grund ist die mangelnde Akzeptanz durch die weltweite Sims-Community.
/ Peter Steinlechner
23 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

"Mit diesem Projekt können wir nur verlieren, weil jeder den ganz großen Erfolg erwartet", sagte Will Wright, selbst als Sims-Schöpfer ein Skeptiker, während der Startphase von The Sims Online im Jahr 2002. Jetzt schließt Electronic Arts die Pforten der virtuellen Welt, die trotz des riesigen Erfolgs aller anderen Sims-Titel immer mit niedrigen Abonnentenzahlen zu kämpfen hatte – offenbar sind Casual-Spieler, wie sie die Sims anziehen, nicht zum Abschluss teurer Abonnements bereit.

Selbst ein im Februar 2008 gestarteter Rettungsversuch brachte keinen Erfolg: Ab da war der Zugang zur in "EA Land" umbenannten Onlinewelt kostenlos, und auch den Client konnten sich Spieler einfach runterladen. Die Finanzierung sollte über ein Ingame-Geldsystem ähnlich wie in Second Life laufen – User, die besondere Gegenstände kaufen wollten, mussten echtes Geld ausgeben.

Nun kündigt EA auf der Blog-Seite(öffnet im neuen Fenster) von EA Land an, dass der Dienst am 1. August 2008 nicht mehr erreichbar sein wird; bis dahin ist er komplett kostenlos. Die kleine, auf das Spiel eingeschworene Community reagiert entsetzt: "Oh mein Gott, ich glaube ich gehe jetzt erst mal weinen", schreibt ein Mitglied.


Relevante Themen