15 Jahre WWW: Internetdienste im Wandel der Zeit

Wie das WWW auch, sollte Gopher den Zugang zu digitalen Dokumenten erleichtern. Gopher erstellt dabei automatisch ein Menü eines aufgerufenen Verzeichnisses. Dabei werden Dateien und Unterverzeichnisse unterschiedlich dargestellt.

Stellenmarkt
  1. Credit Risk Manager (m/w/d)
    Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank eG, Michelstadt
  2. Leiter (m/w/d) Softwareentwicklung Innovationen für Healthcare & Medizinprodukte
    USP SUNDERMANN CONSULTING Unternehmens- und Personalberatung, Murr
Detailsuche

Ein Jahr nach der Einführung von Gopher wurde an der Universität von Nevada in Reno eine sehr nützliche Anwendung entwickelt: die Suchmaschine Veronica, eine Abkürzung für "Very Easy Rodent-Oriented Net-wide Index to Computer Archives". Veronica durchsuchte Gopher-Server auf der ganzen Welt, allerdings nur nach Schlüsselwörtern im Titel, nicht im Dokument.

Etwa bis Mitte der 90er Jahre etablierte sich Gopher als Standarddienst, um Dokumente im Internet bereitzustellen oder danach zu suchen. Viele Organisationen, Universitäten oder Regierungsstellen unterhielten Gopher-Server. Allerdings hatte Gopher gegenüber dem WWW einige entscheidende Nachteile. So bot Gopher beispielsweise weniger Gestaltungsmöglichkeiten auf den Seiten als HTML. Dazu kam, dass zwei Jahre nach der Einführung, am 19. März 1993, das Gopher Development Team verkündete, für die kommerzielle Nutzung des Dienstes Lizenzgebühren zu verlangen. Die Ankündigung des CERN, auf die Rechte am WWW zu verzichten, war dann auch eine Reaktion auf Sorgen, die WWW-Entwickler könnten dem Gopher-Vorbild folgen.

Immerhin vereinfachte Gopher den Austausch von Dateien schon deutlich gegenüber dem Vorgänger, dem File Transfer Protocol (FTP). Das 1985 spezifizierte Protokoll ermöglicht es, Dateien von einem Server herunter- oder auf ihn hochzuladen. Dazu musste sich der Nutzer zunächst auf dem anderen Rechner einloggen. Dann konnte er dort die Verzeichnisse nach der gewünschten Datei durchstöbern. Navigiert wurde mit Befehlen, die in die Kommandozeile eingegeben wurden.

1990 programmierten Peter Deutsch, Alan Emtage und Bill Heelan, alle drei Studenten an der McGill University in Montreal, Archie, ein Programm, das FTP-Archive, die einen anonymen Zugang gewährten, indizierte und so ermöglichte, nach Dateien zu suchen. Gesucht werden konnte jedoch nur nach dem Namen einer Datei oder eines Verzeichnisses, der damals auf acht Zeichen beschränkt war. Das bedeutete, der Nutzer musste schon eine rechte genaue Vorstellung davon haben, wonach er suchte. Eine Suche aufs Geratewohl, wie sie moderne Internetsuchmaschinen anbieten, ermöglichte Archie nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 15 Jahre WWW: Internetdienste im Wandel der Zeit15 Jahre WWW: Internetdienste im Wandel der Zeit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


setzen Sie... 01. Mai 2008

Ich werd bekloppt irgendwann 1993 (vielleicht auch erst 1994 - ich kann es nicht genau...

Werwerwer 30. Apr 2008

Jim hat nen Pansen!

Werwerwer 30. Apr 2008

:-) Kannte ich zwar schon, trotzdem wieder gut

Werwerwer 30. Apr 2008

Du nicht.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Das Surface Pro 8 bekommt zum ersten Mal ein neues Design

Das Surface Pro 8 ist da und sieht komplett anders aus. Das reicht von kleineren Displayrändern zu einem dünneren Chassis.

Microsoft: Das Surface Pro 8 bekommt zum ersten Mal ein neues Design
Artikel
  1. Surface Laptop Studio: Microsoft bringt Surface Laptop und Surface Studio zusammen
    Surface Laptop Studio
    Microsoft bringt Surface Laptop und Surface Studio zusammen

    Statt eines neuen Surface Book bringt Microsoft ein völlig neues Gerät heraus. Der Surface Laptop Studio hat ein ungewöhnliches Scharnier.

  2. Malware: Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen
    Malware
    Mehrere Kliniken nach Hackerangriff vom Netz genommen

    Neben den Kliniken seien auch Bildungseinrichtungen von dem Malware-Angriff betroffen. Sicherheitshalber wird nun mit Papier und Stift gearbeitet.

  3. CMOS-Batterie: Firmware-Update hat PS4 offenbar vor ewigem Aus gerettet
    CMOS-Batterie
    Firmware-Update hat PS4 offenbar vor ewigem Aus gerettet

    Sony hat mit Firmware 9.0 für die Playstation 4 ein großes Problem gelöst: eine leere CMOS-Batterie kann die Konsole nicht mehr zerstören.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital + 2. Dualsense + FIFA 22 mit o2-Vertrag bestellbar • Samsung T7 Portable SSD 1TB 105,39€ • Thermaltake Level 20 RS ARGB Tower 99,90€ • Gran Turismo 7 25th Anniv. vorbestellbar 99,99€ [Werbung]
    •  /