GeForce 9600 GSO - alter Bekannter unter neuem Namen
Ob die entsprechenden Grafikchips oder Grafikkarten nun GeForce 8800 GS oder GeForce 9600 GSO genannt werden, ist unerheblich. Nvidia gibt jeweils 96 Shader-Einheiten, 550 MHz Kerntakt, 1.375 MHz Shader-Takt, eine 192-Bit-Speicherschnittstelle und mit 800 MHz getaktete 384-MByte-GDDR3-Speicher an.
Grafikkartenhersteller können die PCI-Express-2.0-konformen GeForce-9600-GSO-Grafikkarten auch mit 768 MByte GDDR3-Speicher anbieten – GeForce-8800-GS-Grafikkarten sind im Handel auch mit 256 MByte und 1 GByte RAM zu haben. Neben zwei Dual-Link-DVI-Ausgängen gibt es noch einen Fernsehausgang.
Die Stromversorgung erfolgt jeweils über den PCI-Express-Steckplatz sowie einen zusätzlichen 6-Pin-Anschluss. Der Lüfter ragt nicht in den benachbarten Steckplatz hinein.
Nvidias GeForce 9600 GSO steht in der Leistung unter dem GeForce 9600 GT, der wiederum den etwas effizienteren Ersatz für den GeForce 8600 GTS darstellt. In einem ähnlichen Preis-Leistungs-Bereich liegt derzeit auch ATIs Radeon HD 3850. Wunder sollten von diesen Mittelklasse-Grafikchips und damit bestückten Grafikkarten nicht erwartet werden, aber zum Spielen sind sie dennoch geeignet – sofern es nicht um besonders aufwendige 3D-Spiele und Breitbild-Displays mit hoher Auflösung geht.
Während GeForce-8800-GS-Grafikkarten für unter 100,- Euro verfügbar sind, gibt es sie unter dem Namen GeForce 9600 GSO derzeit noch nicht.
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