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GeForce 9600 GSO - alter Bekannter unter neuem Namen

Modellpflege durch Umbenennung. Nvidia baut die GeForce-9-Mittelklasse weiter aus – auf den Grafikchip GeForce 9600 GT ist nun der GeForce 9600 GSO gefolgt. Letzterer ist im Prinzip nur eine umbenannte GeForce 8800 GS – und damit gar kein neuer Chip.
/ Christian Klaß
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Ob die entsprechenden Grafikchips oder Grafikkarten nun GeForce 8800 GS oder GeForce 9600 GSO genannt werden, ist unerheblich. Nvidia gibt jeweils 96 Shader-Einheiten, 550 MHz Kerntakt, 1.375 MHz Shader-Takt, eine 192-Bit-Speicherschnittstelle und mit 800 MHz getaktete 384-MByte-GDDR3-Speicher an.

Grafikkartenhersteller können die PCI-Express-2.0-konformen GeForce-9600-GSO-Grafikkarten auch mit 768 MByte GDDR3-Speicher anbieten – GeForce-8800-GS-Grafikkarten sind im Handel auch mit 256 MByte und 1 GByte RAM zu haben. Neben zwei Dual-Link-DVI-Ausgängen gibt es noch einen Fernsehausgang.

Die Stromversorgung erfolgt jeweils über den PCI-Express-Steckplatz sowie einen zusätzlichen 6-Pin-Anschluss. Der Lüfter ragt nicht in den benachbarten Steckplatz hinein.

Nvidias GeForce 9600 GSO steht in der Leistung unter dem GeForce 9600 GT , der wiederum den etwas effizienteren Ersatz für den GeForce 8600 GTS darstellt. In einem ähnlichen Preis-Leistungs-Bereich liegt derzeit auch ATIs Radeon HD 3850 . Wunder sollten von diesen Mittelklasse-Grafikchips und damit bestückten Grafikkarten nicht erwartet werden, aber zum Spielen sind sie dennoch geeignet – sofern es nicht um besonders aufwendige 3D-Spiele und Breitbild-Displays mit hoher Auflösung geht.

Während GeForce-8800-GS-Grafikkarten für unter 100,- Euro verfügbar sind, gibt es sie unter dem Namen GeForce 9600 GSO derzeit noch nicht.


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