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MythDora 5.0: Mediacenter auf Fedora-Basis

Fedora 8 und MythTV 0.21 als Grundlage für digitalen Videorekorder. Mit MythDora 5.0 gibt es nun eine neue Version des auf Fedora und MythTV basierenden Mediacenters. Unterstützt werden etwa zusätzliche Fernbedienungen, es gibt ein grafisches Menü, um MythTV-Module zu installieren und eine DVD-Backup-Software ist in dem Paket enthalten.
/ Julius Stiebert
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MythDora 5.0 setzt auf die derzeit noch aktuelle Fedora-Version 8 und wurde für den Betrieb des freien Mediacenters MythTV 0.21 entsprechend angepasst. Die freie Software unterstützt analoge TV-Karten sowie DVB-T, -S und -C, sofern für die Karten Linux-Treiber vorhanden sind. In der aktuellen Version kann MythTV mehrere Programme aus einem DVB-Multiplex gleichzeitig aufnehmen und unterstützt mehrere Aufnahmeverzeichnisse.

Außerdem gibt es eine bessere digitale Audioausgabe, womit sich beispielsweise DTS im Timestrech-Modus neu zu AC3 kodieren lässt und Stereo auf 5.1-Klang hochgemischt werden kann. Der in MytTV enthaltene UPnP-Mediaserver erlaubt nun die Wiedergabe auf der PlayStation 3 und der Xbox 360 und unterstützt außerdem den Windows Media Player 5.0.

MythDora installiert das Webfrontend MythWeb nun automatisch mit Passwortschutz und bietet verschiedene neue grafische Werkzeuge. Mit denen lassen sich etwa MythTV-Module hinzufügen und entfernen oder der TV-Ausgang der Hauppauge-PVR-350-Karte einrichten. Auch NFS- und Samba-Freigaben können so nun konfiguriert werden. Zusätzlich liefert MythDora mit K9copy eine DVD-Backup-Software mit und enthält aktuelle proprietäre Treiber für ATI- und Nvidia-Grafikkarten.

Die Software steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Wer von MythDora 4.0 aktualisieren möchte, sollte die Hinweise auf der Download-Seite beachten.


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