Abo
  • Services:
Anzeige

Mini-Handy Neonode N2 kommt nach Deutschland (Update)

Bedienung über "berührungslosen" Touchscreen

Vor einem Jahr hat das schwedische Unternehmen Neonode ein sehr kleines Mobiltelefon vorgestellt, das damals durch seine besondere Bedienung auffiel: Die Steuerung des Touchscreens erfolgt über Lichtwellen. Dadurch muss kein Druck auf den Bildschirm ausgeübt werden und es genügt ein Streicheln, um Befehle auszuführen. Nun soll das Neonode N2 auch in Deutschland in den Handel kommen.

Neonode N2
Neonode N2
Der Touchscreen im Neonode N2 reagiert auf Licht bzw. Lichtunterbrechung. Ein zwei Millimeter dicker Rahmen schickt ständig Lichtwellen vom linken Displayrand zum rechten und vom oberen Rand zum unteren. Fährt man mit dem Finger über das 2 Zoll große Display mit einer Auflösung von 176 x 220 Pixeln bei bis zu 65.536 Farben, werden die Lichtlinien unterbrochen. Die Unterbrecherstellen misst der Touchscreen, das Handy weiß somit, welcher Menüpunkt aktiviert werden soll, ohne dass der Nutzer dazu Druck ausüben muss, um Befehle auszuführen. Dabei ist das Display in drei horizontale Lichtfelder eingeteilt, die die drei nebeneinander abgebildeten Menü-Icons abdecken.

Ein eingebauter Musik-Player unterstützt die Formate MP3, WMA und WAV. Eine 2-Megapixel-Kamera steht für Schnappschüsse zur Verfügung, leider bietet sie keinen Autofokus. Videofilme spielt das Handy in den Formaten MPEG und WMV ab. Weiter stehen ein Kalender und Adressbuch zur Verfügung, die sich via ActiveSync mit dem PC synchronisieren lassen. Ein Browser ist ebenfalls an Bord, Neonode verrät allerdings nicht, ob es sich um eine WAP- oder einen vollständigen HTML-Browser handelt. Angaben zur Größe des internen Speichers fehlen ebenfalls, der Datenstauraum lässt sich jedoch per miniSD-Karte erweitern.

Anzeige

Neonode N2
Neonode N2
Das 47 x 77 x 14,7 mm kleine Quadband-Mobiltelefon funkt auf den GSM-Frequenzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und überträgt Daten lediglich via GPRS. EDGE oder gar UMTS stehen nicht zur Verfügung. Der Hersteller gibt für das 60 Gramm leichte Neonode N2 eine Sprechzeit mit einer Akkuladung von bescheidenen 3,5 Stunden an, im Stand-by-Modus soll der Akku gerade mal 8 Tage durchhalten, bis er wieder geladen werden muss.

Vom 28. April bis zum 4. Mai 2008 können Mitglieder der Einkaufswebseite BuyVIP das N2 zu einem Preis von 299,- Euro ohne Vertrag bestellen. Damit bemüht sich Neonode um einen exklusiven Auftritt auf dem deutschen Markt, weil das Gerät zunächst nur einer bestimmten Personenzahl zur Verfügung steht. Um Mitglied bei BuyVIP zu werden, muss der Nutzer entweder eine Einladung von einem anderen Mitglied erhalten oder sich über die entsprechende Gruppe bei den Lokalisten oder bei MySpace einladen.

Später soll das Neonode N2 zum gleichen Preis von 299,- Euro ohne Vertrag auch über die deutschen Netzbetreiber zu bekommen sein. Ein genaues Datum wollte der deutsche Vertriebspartner auf Nachfrage nicht nennen.

Nachtrag vom 2. Mai 2008 um 12:30 Uhr:
Wie der Neonode-Vertrieb erklärte, wird das Neonode N2 ab dem 3. Mai 2008 in den mehr als 500 my-eXtra-Läden zu haben sein. Dort wird das Mobiltelefon auch in Verbindung mit verschiedenen Mobilfunktarifen angeboten, so dass der Gerätepreis je nach Tarif bis auf 1,- Euro sinkt.


eye home zur Startseite
ThadMiller 30. Apr 2008

Ich glaube nicht das da Uneinigkeit besteht. Eher ein friedliches Nebeneinander. Man...

Blork 29. Apr 2008

Steve lötet eigenhändig bei jedem eierPhone den Akku ein.




Anzeige

Stellenmarkt
  1. Die Deutsche Immobilien Gruppe, Düren
  2. Leadec Management Central Europe BV & Co. KG, Heilbronn
  3. Bechtle GmbH IT-Systemhaus, Nürtingen
  4. SmartRay GmbH, Wolfratshausen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  2. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  3. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  4. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  5. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  6. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust

  7. Open Source Projekt

    Oracle will Java EE abgeben

  8. Apple iPhone 5s

    Hacker veröffentlicht Secure-Enclave-Key für alte iPhones

  9. Forum

    Reddit bietet native Unterstützung von Videos

  10. Biomimetik

    Drohne landet kontrolliert an senkrechter Wand



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

Sysadmin Day 2017: Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte
Sysadmin Day 2017
Zum Admin-Sein fehlen mir die Superkräfte

Orange Pi 2G IoT ausprobiert: Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
Orange Pi 2G IoT ausprobiert
Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
  1. Odroid HC-1 Bastelrechner besser stapeln im NAS
  2. Bastelrechner Nano Pi im Test Klein, aber nicht unbedingt oho

  1. Re: so ein akku auto ist auch nicht gerade co2 frei

    Rulf | 03:57

  2. Re: Deshalb braucht man Konkurrenz

    Trockenobst | 02:46

  3. Re: Öffnungszeiten Online einführen!

    Schrödinger's... | 00:43

  4. Re: Theoretisch eine gute Idee....aber in der Praxis?

    Vollstrecker | 00:38

  5. Re: Sinn

    flow77 | 00:32


  1. 17:56

  2. 16:20

  3. 15:30

  4. 15:07

  5. 14:54

  6. 13:48

  7. 13:15

  8. 12:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel