• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft will MSNen nicht aus Wörterbuch löschen lassen

Dementi zu Behauptungen von Unicaresoft

Microsoft will das Verb "MSNen" nicht aus dem niederländischen Wörterbuch "Van Dale" entfernen lassen. Entsprechende Behauptungen von Unicaresoft wurden dementiert. Zwischen Microsoft und Unicaresoft ist ein Markenrechtsstreit um die Nutzung des Begriffs MSN entbrannt.

Artikel veröffentlicht am ,

Ende vergangener Woche ließ Unicaresoft per Pressemitteilung verlauten, Microsoft habe gefordert, den Begriff "MSNen" aus dem niederländischen Wörterbuch "Van Dale" zu entfernen. Diese Behauptung hat Microsoft gegenüber Golem.de dementiert. Der Softwarekonzern betont, dass es keine derartigen Forderungen gegeben habe. Vielmehr sei Microsoft sehr glücklich darüber, dass dieses Verb im "Van Dale" aufgeführt ist.

Stellenmarkt
  1. Concordia Versicherungsgesellschaft a.G., Hannover
  2. ElringKlinger AG, Dettingen an der Ems

Microsoft habe die Van-Dale-Macher lediglich gebeten, den Wörterbucheintrag "MSNen" zu ergänzen. So wünscht sich der Softwaregigant, dass bei dem Verb darauf hingewiesen wird, dass MSN ein eingetragener Markenname von Microsoft ist. Zudem solle deutlich gemacht werden, dass "MSNen" das Chatten mit dem Messenger von Microsoft beschreibt. In den Niederlanden wird MSNen synonym für Chatten verwendet, so wie etwa in Deutschland "googeln" das Synonym für das Suchen im Internet darstellt und auch im Duden aufgeführt ist.

Zwischen Microsoft und dem niederländischen Unternehmen Unicaresoft läuft ein Streit um die Verwendung des Begriffs MSNLock. Microsoft sieht in der Verwendung des Begriffs MSN eine Verletzung der Markenrechte des Unternehmens. Unicaresoft argumentiert damit, dass in den Niederlanden der Begriff "MSNen" als Synonym für das Verschicken von Nachrichten über einen Instant-Messenger verstanden wird. Ein entsprechender Eintrag im Wörterbuch Van Dale würde das belegen.

Unicaresoft hatte sich eine Klage von Microsoft eingehandelt, weil sie ein Produkt namens MSNLock angeboten haben, das mittlerweile unter dem Begriff Benzoy vermarktet wird. Mit der Software sollen Eltern ihren Kindern den Zugang ins Internet reglementieren können. Unter anderem lässt sich festlegen, wie lange die kleinen Racker Instant-Messaging-Clients nutzen dürfen. Nach Ansicht von Unicaresoft ergibt sich der Name aus der Intention der Software.

Der Urteilsspruch zu dem Fall wird am 7. Mai 2008 erwartet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Xbox Wireless Controller Carbon Black/Robot White/Shock Blue für 58,19€)

freewily 30. Apr 2008

wieder einmal eine weitere total sinnfreie Meldung von Golem DANKE!

Argon 29. Apr 2008

Falsch - Google hat es nicht nur probiert, sondern sogar durchgesetzt: "Die Redaktion...

Claus von Anderen 28. Apr 2008

Wahrscheinlich ist da wieder mal ein oberschlauer BWL'ler amok gelaufen. Wenn die Firmen...

KritikMän 28. Apr 2008

der Ubunten


Folgen Sie uns
       


Besuch beim Cyberbunker

Wir haben uns den ominösen Cyberbunker an der Mosel oberhalb von Traben-Trarbach von außen angeschaut.

Besuch beim Cyberbunker Video aufrufen
iPhone 12 Pro Max im Test: Das Display macht den Hauptunterschied
iPhone 12 Pro Max im Test
Das Display macht den Hauptunterschied

Das iPhone 12 Pro Max ist größer als das 12 Pro und hat eine etwas bessere Kamera - grundsätzlich liegen die beiden Topmodelle von Apple aber nah beieinander, wie unser Test zeigt. Käufer des iPhone 12 Pro müssen keine Angst haben, etwas zu verpassen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Displayprobleme Grünstich beim iPhone 12 aufgetaucht
  2. Entsperren erschwert iPhone 12 Mini macht Probleme mit dem Touchscreen
  3. Kabelloses Laden Magsafe entfaltet beim iPhone 12 Mini sein Potenzial nicht

Zenbook Flip UX371E im Test: Asus steht sich selbst im Weg
Zenbook Flip UX371E im Test
Asus steht sich selbst im Weg

Das Asus Zenbook Flip UX371E verbindet eines der besten OLED-Displays mit exzellenter Tastatur-Trackpad-Kombination. Wäre da nicht ein Aber.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook S14 S433 und S15 S513 Asus bringt Tiger-Lake-Notebooks ab 700 Euro
  2. Asus Expertbook P1 350-Euro-Notebook tauscht gutes Display gegen gesteckten RAM
  3. Asus Zenfone 7 kommt mit Dreifach-Klappkamera

Demon's Souls im Test: Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops
Demon's Souls im Test
Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops

Das Remake von Demon's Souls ist das einzige PS5-Spiel von Sony, das nicht für die PS4 erscheint - und ein toller Einstieg in die Serie!
Von Peter Steinlechner


      •  /