Hersteller bieten Windows XP nach Verkaufsende weiter an
Dell will laut InfoWorld(öffnet im neuen Fenster) eine Lizenzierungsoption in den Produkten "Vista Business" und "Vista Ultimate" nutzen, die es erlaubt, beim Kauf einer entsprechenden Windows-Vista-Lizenz auch Windows-XP zu nutzen. Microsoft kann in diesem Fall dennoch den Verkauf eines Vista-Programmpakets für sich verbuchen, auch wenn Windows XP installiert wird.
Auf diesem Wege will Dell Windows XP Professional ohne zusätzliche Kosten auf einer Vielzahl von PCs und Notebooks installieren, darunter Geräte der Serien Dell Latitude, OptiPlex und Precision. Ein Aufpreis für die Altsoftware wird dagegen auf Business-Notebooks der Reihe Vostro und bei XPS-Systemen erhoben.
Kunden erhalten zudem eine DVD mit Windows Vista, so dass eine Installation von Windows Vista später nachgeholt werden kann. Dell will die Windows-XP-Option so lange anbieten, wie Microsoft das Downgrade-Programm unterstützt. Auch der chinesische Computerhersteller Lenovo und Hewlett-Packard entsprechen dem Kundenwunsch und ermöglichen weiterhin die Installation von XP. Lenovo gewährt die Option bis zum 31. Januar 2009, HP gab keine zeitliche Vorgabe an.
Microsoft selbst will Windows XP nur noch bis zum 30. Juni 2008 verkaufen. Ursprünglich sollten PC-Hersteller den Windows-Vista-Vorläufer nur bis Ende Januar 2008 anbieten dürfen.



