Sun kauft Chipentwickler Montalvo

Montalvo arbeitet an einem stromsparenden Many-Core-Chip

Der sehr zugeknöpfte kalifornische Chipentwickler Montalvo wird wohl von Sun geschluckt. Das Unternehmen wollte einen stromsparenden Many-Core-Prozessor für Notebooks entwickeln, steckt aber angeblich in Schwierigkeiten. Die Geschichte erinnert ein wenig an Transmeta.

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Sun bestätigte offiziell, dass es ein Abkommen zur Übernahme von Montalvos geistigem Eigentum gibt. Sun geht es also vor allem um die Patente des noch jungen Unternehmens. Noch ist die Übernahme aber nicht abgeschlossen.

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Sun bestätigte auch, dass sich Montalvo mit der Entwicklung eines stromsparenden Prozessors für Notebooks beschäftigt. Viel war über Montalvo bislang nicht bekannt. Michael Kanellos, Prozessorspezialist bei Cnet, hatte berichtet, Montalvo arbeite an einer neuartigen Many-Core-Architektur. Statt vieler gleichförmiger Kerne, wie sie beispielsweise Intels Projekt Larrabee bietet, soll die Montalvo-CPU aus mehreren Spezialeinheiten auf einem Chip bestehen. Die Software soll dabei entscheiden, auf welcher Funktionseinheit welche Aufgaben ausgeführt werden sollen. Der Rest legt sich schlafen, denn das Montalvo-Design soll besonders stromsparend sein und Notebooks sowie andere mobile Geräte antreiben.

Kanellos vermeidet es in seinen Berichten auch, ausdrücklich von x86-kompatiblen Chips bei Montalvo zu sprechen und nennt sie nur "Intel-kompatibel", was jedoch auf dasselbe hinausläuft. Verschiedene Investmentfirmen sollen Cnet zufolge schon 73 Millionen US-Dollar in Montalvo gesteckt haben. Zum Kaufpreis verrät Sun offiziell nichts. The Register nennt ohne Angabe von Quellen einen Kaufpreis von 5 Millionen US-Dollar, den Sun bezahlt haben soll.

Sun will die Technik von Montalvo in künftige SOC-Designs (System on Chip) auf Sparc-Basis integrieren.

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