HPs Backup-Dienst nur noch für US-Kunden

Keine Abos mehr für Nicht-Amerikaner

Der seit ungefähr Anfang April 2008 eröffnete Online-Backup-Dienst Upline von Hewlett-Packard schottet sich gegen Ausländer ab. Das Angebot war zunächst auch für Nicht-Amerikaner zugänglich, doch damit ist nun Schluss. HP kündigt nach und nach allen Abonnenten, die nicht aus den USA stammen, den Vertrag.

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Offiziell war Upline laut HP sowieso nur an US-Amerikaner gerichtet. Dennoch konnte sich jeder mit seiner E-Mail-Adresse bei Upline anmelden und den Dienst nutzen. Warum HP sich auf Amerikaner beschränkt, ist nicht klar. In der letzten Woche war der Backup-Dienst zudem komplett offline, was gerade bei einem Backup-Angebot, das online ständig zu erreichen sein sollte, keine gute Imagewerbung darstellt. Alle Angebote beinhalten ein unbegrenztes Speichervolumen, so dass darüber gerätselt wird, ob HP von einer ungewöhnlich hohen Datenflut überrascht wurde.

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Das Online-Backup soll eine kostengünstige Möglichkeit zur Datensicherung und zum sicheren Dateitausch und den Onlinedatenzugriff bieten und erfordert einen Windows-Client für den Upload der Daten. Der Abo-Dienst soll als Fern-Backup lokale Datensicherungen ergänzen oder ersetzen. Lokal-Backups sind durch Vandalismus, Diebstahl oder Elementarschäden meist stärker gefährdet. Per E-Mail kann man zudem Zugriff auf einzelne Dateien temporär Dritten zugänglich machen, die diese dann von den HP-Servern herunterladen können.

Der neue HP-Dienst hat seine Wurzeln in der Übernahme von Opelin, einer ehemals kleinen Firma aus Kalifornien, die HP übernahm. Das Abo für US-Privatpersonen kostet jährlich ca. 60,- US-Dollar. Das Familienpaket mit mehr Accounts wird für 150,- US-Dollar jährlich angeboten. Für Geschäftskunden gibt es ebenfalls ein Angebot, bei dem bis zu 100 Rechner angeschlossen werden können. Dafür sind 300,- US-Dollar im Jahr fällig.

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