Übernahmepläne der Telekom in Griechenland in Gefahr

Regierung wehrt sich gegen Kontrollverlust

Die Deutsche Telekom könnte mit ihrem Plan scheitern, große Anteile der griechischen OTE zu übernehmen. Wie das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen erfuhr, verlaufen die Gespräche mit der Athener Regierung sehr schwierig.

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Die Telekom beansprucht die Managementkontrolle, um OTE auch ohne den Erwerb der Mehrheit in ihrer Bilanz konsolidieren zu können. Die griechische Regierung verlangt als größter Einzelaktionär dagegen weiterhin Mitspracherechte in der Tarifpolitik, bei strategischen Allianzen und bei Investitionen, schreibt das Handelsblatt.

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Der an den Verhandlungen beteiligte griechische Verkehrsminister Kostas Chadzidakis schloss ein Scheitern der Gespräche nicht aus. Er sagte gegenüber OTE-Belegschaftsvertretern, man wolle zwar zum Erfolg kommen, "aber natürlich nicht um jeden Preis".

Die Telekom hat Mitte März 2008 bekanntgegeben, dass sie für 2,5 Milliarden Euro von der griechischen Investmentgesellschaft Marfin 20 Prozent an OTE erwerben wird. Der Kauf steht jedoch unter dem Vorbehalt einer Einigung mit der griechischen Regierung. Der frühere Staatsmonopolist ist im Festnetz und Mobilfunk aktiv und besitzt eine Marktkapitalisierung von rund 14 Milliarden US-Dollar. Analysten gehen davon aus, dass der Vorstoß der Telekom nur ein erster Schritt zu einer vollen Übernahme von OTE ist. Interessant seien für den deutschen Konzern die Mobilfunkbeteiligungen in Albanien, Bulgarien, Mazedonien und Rumänien.

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