Test: Ubuntu 8.04 mit Langzeitunterstützung

Brasero
Brasero
CDs und DVDs lassen sich unter Gnome direkt aus dem Dateimanager Nautilus heraus brennen. Für aufwendigere Projekte gibt es in Ubuntu nun Brasero, womit die Serpentine-Anwendung ersetzt wird. Brasero ist ein Gnome-Projekt und bemerkt neben den üblichen Brennfunktionen auch geänderte Dateien und Drag-and-Drop zwischen der eigenen Oberfläche und Nautilus. Den Gnome-BitTorrent-Client haben die Ubuntu-Entwickler durch eine GTK-Version von Transmission ersetzt. Der soll einerseits sehr einfach gehalten sein und gleichzeitig durch Leistungsfähigkeit überzeugen. So können Torrents in eine Warteschlange gestellt oder eine zeitlich beschränkte Geschwindigkeitslimitierung festgelegt werden.

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Neu aufgenommen wurde auch die "Uncomplicated Firewall" (UFW), ein Kommandozeilen-Frontend für Iptables, um eine auf Netfilter basierte Firewall einzurichten, die sowohl mit IPv4 als auch mit IPv6 umgehen kann. Ubuntu installiert die Software standardmäßig, aktiviert sie jedoch nicht. Wenngleich die UFW extra für Endnutzer entwickelt wurde und einfacher sein soll als Iptables selbst, sollte man sich die Dokumentation anschauen, da eine Fehlkonfiguration - egal über UFW oder über Iptables - zu Problemen führen kann, insbesondere da unter Linux einige Programme über Netzwerkschnittstellen intern kommunizieren.

Pulse Audio
Pulse Audio
Schon Fedora 8 brachte PolicyKit mit. Nun ist das Werkzeug, um Nutzern die notwendigen Rechte für einzelne Aktionen zuzuweisen, auch in verschiedenen Ubuntu-Tools enthalten. Ein Knopf dient dazu, die gesperrten Funktionen zu aktivieren. Ebenfalls zuvor schon in Fedora enthalten war der auch als "Compiz für Audio" bezeichnete Soundserver Pulse Audio. Er ähnelt zwar dem Enlightened Sound Daemon (ESD) von Gnome, ist aber als leistungsfähigerer Ersatz für diesen gedacht. Eine Plug-in-Architektur ermöglicht zum Beispiel, Erweiterungen dynamisch zu laden. Zudem lässt sich die Lautstärke für verschiedene Anwendungen einzeln regeln, was auch automatisch erfolgen kann. Damit wird etwa die Musiklautstärke beim Eingang eines VoIP-Telefonates gedrosselt.

Pulse Audio kann ferner andere Soundserver im Netzwerk aufspüren und laufende Audiostreams auf andere Rechner umlenken. Die meisten Anwendungen funktionieren auf Anhieb mit Pulse Audio, da dieser den ESD transparent ersetzen kann. Hilfe für einige Anwendungen gibt es im Wiki des Projektes. Ubuntu installiert allerdings die diversen Pulse-Audio-Werkzeuge nicht standardmäßig mit, so dass diese über die Paketverwaltung hinzugefügt werden müssen, möchte man sie nutzen.

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Skeptiker 16. Mai 2008

Dann machst du eindeutig was falsch, oderaber du redest Unsinn und hast von der...

Sukram71 29. Apr 2008

Find ich auch nicht so gut. Aber vermutlich hat das auch Vorteile. Gib den Partitionen...

XD 29. Apr 2008

wer spricht hier von M$? komm mal klar

eingedeutscht 29. Apr 2008

Geh mal auf System/Systemverwaltung/Sprachunterstützung - Häkchen bei "Deutsch" setzen...

Freeshadow 29. Apr 2008

wenn du mit den gleichen mitteln kopieren kannst mit den du auch ne redbook konforme CDDA...



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