Abo
  • Services:

IBM stellt den Server für das Web 2.0 vor

Neues Rack-System iDataPlex soll Stromkosten reduzieren

Auf der Web 2.0 Expo in San Francisco stellt IBM eine neue Serverkategorie vor, die sich gezielt an Unternehmen aus diesem Bereich richtet. Im "iDataPlex" lassen sich doppelt so viele Einzelserver unterbringen wie herkömmliche 1U-Server in einem Standard-Rack. Effiziente Systeme und eine Wasserkühlung sollen den Stromverbrauch und somit die Kosten beim Betrieb von mehreren hundert oder tausend Servern deutlich senken.

Artikel veröffentlicht am ,

Kompakte Server für iDataPlex
Kompakte Server für iDataPlex
Der "iDataPlex" von IBM setzt dabei auf IBMs Blade-Server-Systemen auf, stellt aber dennoch ein grundlegend neues Serverkonzept dar. Dabei will IBM doppelt so viele Server pro Rack unterbringen wie auf herkömmliche Weise, den Stromverbrauch um 40 Prozent senken und die Rechenleistung verfünffachen. Auf der Rückseite des iDataPlex lässt sich eine Wasserkühlung anbringen, dank der sich der Server bei Raumtemperatur betreiben lässt, ohne zusätzliche Luftkühlung.

Stellenmarkt
  1. IT2media GmbH & Co. KG, Nürnberg, Leipzig, München
  2. EnBW Kernkraft GmbH, Philippsburg, Neckarwestheim

iDataPlex Rack
iDataPlex Rack
Mit dem neuen Rack-System, das auf möglich breit verfügbare Standardkomponenten und Open-Source-Software sowie Linux als Betriebssystem setzt, will IBM vor allem die von Web-2.0-Unternehmen oft genutzten, einfachen, zum Teil selbst gebauten Standardserver ("White-Box-Server") durch effizientere Systeme verdrängen.

Keine Luft-Kühlung notwendig
Keine Luft-Kühlung notwendig
IBM setzt dabei auch auf ein neues Liefermodell, das als "Made to Order" bezeichnet wird. Die Systeme kommen fertig konfiguriert aus der Fabrik beim Kunden an, der diese nur noch einschalten muss. Zu den ersten Testkunden des iDataPlex zählten unter anderem Yahoo und die Texas Tech University. Selbst will IBM den iDataPlex in seinen Cloud-Computing-Zentren einsetzen.

Als Betriebssystem bietet IBM die Linux-Distributionen seiner Partner Novell und Red Hat an. Zudem wird auf Wunsch die freie Cluster-Management-Lösung xCat installiert.

In den USA und in Kanada soll iDataPlex ab Juni verfügbar sein, im Rest der Welt im Laufe des Jahres 2008.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 23,79€
  2. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

gehtdichnixan 24. Apr 2008

Aha, Web 2.0 ist tot...? Und was ist mit Youtube, MyVideo, GoogleVideo, ClipFish...

gehtdichnixan 24. Apr 2008

Application Server wie z.B. JBOSS verbrauchen ne ganze Menge Rechenleistung, sind aber...

kendon 23. Apr 2008

wo geht denn die abwärme hin die von einem herkömmlichen, luftgekühlten kühlkörper...

G000D 23. Apr 2008

Hoffentlich gehen alle daran pleite.


Folgen Sie uns
       


Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live

Wir zeigen uns enttäuscht von fehlenden Infos zu Metroid 4, erfreut vom neuen Super Smash und entzückt vom neuen Fire Emblem.

Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden
  2. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  3. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

    •  /