• IT-Karriere:
  • Services:

Harte Konkurrenz: Spielemagazine - Online gegen Print

"Selbstverständlich hat Print auch weiterhin seine Berechtigung. Wer kauft sich nicht gerne am Bahnhof eine Zeitung oder ein Buch", merkt der Gamona-Chef an, kontert dann aber: "In der heutigen Zeit wage ich aber die These, dass sich so gut wie jeder Spiele-Interessierte primär im Netz informiert und Print lediglich als Ergänzung sieht. Online ist schneller, inzwischen auf gleichem Niveau und man informiert sich per Mausklick auf mehreren Plattformen, wenn gewünscht. Die Mannigfaltigkeit der möglichen Informationsquellen verpflichtet die Onlinepresse zu genauer Recherche."

Stellenmarkt
  1. BASF Digital Solutions GmbH, Ludwigshafen
  2. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld

Ein Kinderspiel ist das Leusch zufolge jedoch nicht: "Wenn ein Onlinemagazin ernst genommen werden möchte, muss es 'unique content' bieten. Eine Aneinanderreihung von Tests und Vorschauen reicht nicht mehr aus. Die Leser sind anspruchsvoller geworden - und sie sind extrem schnell woanders, wenn man nicht auf einem guten Niveau arbeitet. Aus diesem Grund sind die professionellen und kommerziellen Onlinespielemagazine zur Hochwertigkeit verpflichtet. Manchen gelingt das sehr gut, anderen weniger. Es ist nicht überraschend, dass sich auch hier schnell die Spreu vom Weizen trennt."

Fröhlichs Kritik an Mitbewerbern, die ihre Inhalte nach dem Warenhausprinzip - "alles unter einem Dach" - anbieten statt auf spezialisierten Webseiten, will Leusch ebenfalls nicht akzeptieren. Frau Fröhlich spiele dabei auf Buffed.de an, was eine reine WoW-Datenbank darstelle und von genau dieser Klientel lebe. "Wenn Buffed.de ein 'spezialisiertes Fachgeschäft' ist, wieso wird dann immer mehr in Content investiert, andere Thematiken hinzugekauft und alles vermischt? Vielleicht, um bessere Vermarktbarkeit zu erzielen? Richtig, und das ist das wahre Warenhausprinzip. Man sollte sich seiner Ausrichtung zumindest bewusst sein."

Zum Schluss seines Kommentars weist Leusch noch darauf hin, dass es ihm zwar fernliege, die Qualität von Mitbewerbern öffentlich zu kritisieren, aber: "Ich bin aber der Meinung, dass die etablierte Onlinespielepresse auch zu Wort kommen sollte und ihre Standpunkte an neutraler Stelle vertreten darf. Es kann nicht sein, dass die berühmt-berüchtigten First-Looks und Exklusivitäten auch weiterhin ausschließlich an Print gehen. Es ist nur legitim, dass auch wir unsere Bedürfnisse artikulieren und einfordern. Das ist fair - und dafür haben wir inzwischen genug Rückgrat."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Harte Konkurrenz: Spielemagazine - Online gegen Print
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 699€ (mit Rabattcode "POWERFRIDAY20" - Bestpreis!)
  2. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,98€)
  3. 159,99€ (mit Rabattcode "POWERFRIDAY20" - Bestpreis!)

bänny 04. Mai 2008

Habe mich auch von den Printmedien im Games-Bereich verabschiedet. Der Grund war...

Greedy 03. Mai 2008

Und dazu spricht der Leusch? Sowas suche ich bei Gamona vergebens...

FranUnFine 25. Apr 2008

ZWEI Tage musstest du überlegen für so eine derartig schwache Antwort? Da sieht man mal...

Thomas19 25. Apr 2008

Ich schaue sehr gerne bei www.gamerlobby.de Noch sehr neu aber auch sehr motiviert.

SchlauerBursche 25. Apr 2008

Halleluja! AT LAST! Es gibt hier wirklich auch noch Leute mit Sachverstand! GENAU IN...


Folgen Sie uns
       


Besuch beim Cyberbunker

Wir haben uns den ominösen Cyberbunker an der Mosel oberhalb von Traben-Trarbach von außen angeschaut.

Besuch beim Cyberbunker Video aufrufen
    •  /