Harte Konkurrenz: Spielemagazine - Online gegen Print

"Selbstverständlich hat Print auch weiterhin seine Berechtigung. Wer kauft sich nicht gerne am Bahnhof eine Zeitung oder ein Buch", merkt der Gamona-Chef an, kontert dann aber: "In der heutigen Zeit wage ich aber die These, dass sich so gut wie jeder Spiele-Interessierte primär im Netz informiert und Print lediglich als Ergänzung sieht. Online ist schneller, inzwischen auf gleichem Niveau und man informiert sich per Mausklick auf mehreren Plattformen, wenn gewünscht. Die Mannigfaltigkeit der möglichen Informationsquellen verpflichtet die Onlinepresse zu genauer Recherche."

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator WAN/LAN Rollout (w/m/d)
    Dataport, Bremen
  2. (Senior) Agile Coach Consultant (m/w/d)
    AUSY Technologies Germany AG, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Nürnberg
Detailsuche

Ein Kinderspiel ist das Leusch zufolge jedoch nicht: "Wenn ein Onlinemagazin ernst genommen werden möchte, muss es 'unique content' bieten. Eine Aneinanderreihung von Tests und Vorschauen reicht nicht mehr aus. Die Leser sind anspruchsvoller geworden - und sie sind extrem schnell woanders, wenn man nicht auf einem guten Niveau arbeitet. Aus diesem Grund sind die professionellen und kommerziellen Onlinespielemagazine zur Hochwertigkeit verpflichtet. Manchen gelingt das sehr gut, anderen weniger. Es ist nicht überraschend, dass sich auch hier schnell die Spreu vom Weizen trennt."

Fröhlichs Kritik an Mitbewerbern, die ihre Inhalte nach dem Warenhausprinzip - "alles unter einem Dach" - anbieten statt auf spezialisierten Webseiten, will Leusch ebenfalls nicht akzeptieren. Frau Fröhlich spiele dabei auf Buffed.de an, was eine reine WoW-Datenbank darstelle und von genau dieser Klientel lebe. "Wenn Buffed.de ein 'spezialisiertes Fachgeschäft' ist, wieso wird dann immer mehr in Content investiert, andere Thematiken hinzugekauft und alles vermischt? Vielleicht, um bessere Vermarktbarkeit zu erzielen? Richtig, und das ist das wahre Warenhausprinzip. Man sollte sich seiner Ausrichtung zumindest bewusst sein."

Zum Schluss seines Kommentars weist Leusch noch darauf hin, dass es ihm zwar fernliege, die Qualität von Mitbewerbern öffentlich zu kritisieren, aber: "Ich bin aber der Meinung, dass die etablierte Onlinespielepresse auch zu Wort kommen sollte und ihre Standpunkte an neutraler Stelle vertreten darf. Es kann nicht sein, dass die berühmt-berüchtigten First-Looks und Exklusivitäten auch weiterhin ausschließlich an Print gehen. Es ist nur legitim, dass auch wir unsere Bedürfnisse artikulieren und einfordern. Das ist fair - und dafür haben wir inzwischen genug Rückgrat."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Harte Konkurrenz: Spielemagazine - Online gegen Print
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


bänny 04. Mai 2008

Habe mich auch von den Printmedien im Games-Bereich verabschiedet. Der Grund war...

Greedy 03. Mai 2008

Und dazu spricht der Leusch? Sowas suche ich bei Gamona vergebens...

FranUnFine 25. Apr 2008

ZWEI Tage musstest du überlegen für so eine derartig schwache Antwort? Da sieht man mal...

Thomas19 25. Apr 2008

Ich schaue sehr gerne bei www.gamerlobby.de Noch sehr neu aber auch sehr motiviert.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kamerasystem
Tesla gibt Ultraschallsensoren und Parkfunktionen auf

Tesla will auf Ultraschallsensoren in seinen Autos zugunsten des Kamerasystems Tesla Vision verzichten und muss vorübergehend Funktionen streichen.

Kamerasystem: Tesla gibt Ultraschallsensoren und Parkfunktionen auf
Artikel
  1. Industrielles Metaversum: Es kann immer wieder Revolutionen geben
    Industrielles Metaversum
    "Es kann immer wieder Revolutionen geben"

    Chefs von Devs Teamviewer-CTO Dr. Mike Eissele gibt einen tiefen Einblick, wie sich das Unternehmen auf den Arbeitsplatz ohne Bildschirme vorbereitet.
    Ein Interview von Daniel Ziegener

  2. Google: Androids Fahrmodus verliert Maps-Anzeige
    Google
    Androids Fahrmodus verliert Maps-Anzeige

    Der Fahrmodus des Google Assistant hat die Android-Auto-App ersetzt. Google entfernt auf dessen Startseite nun die Kartenansicht für Google Maps.

  3. Microsoft: Windows installiert ungefragt Spotify-App
    Microsoft
    Windows installiert ungefragt Spotify-App

    Kunden von Windows 10 und Windows 11 waren überrascht, als eine Spotify-App auf der Taskleiste auftauchte. Die kam wohl mit einem Update.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Inno3D RTX 3090 Ti 1.999€, MSI B550 Mainboard 118,10€, LG OLED 48" 799€, Samsung QLED TVs 2022 (u. a. 65" 899€, 55" 657€) • Alternate (Acer Gaming-Monitore) • MindStar (G-Skill DDR4-3600 16GB 88€, Intel Core i5 2.90 Ghz 99€) • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /