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Neuer Chef für Second Life

Mark Kingdon soll Probleme von Linden Lab lösen. Linden Lab, Betreiber der virtuellen Welt Second Life, hat einen neuen Chef. Mark Kingdon tritt die Nachfolge des Gründers Philip Rosedale an, der bereits Mitte März 2008 seinen Rücktritt angekündigt hatte. Rosedale bleibt der Firma aber als Aufsichtsrat erhalten.
/ Achim Sawall
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Das Start-up sei an einem Punkt seiner Entwicklung angekommen, an dem ein Unternehmenschef benötigt werde, der sich stärker auf das Tagesgeschäft konzentrieren könne, hieß es zu der Zeit zur Begründung. Der neue Firmenlenker soll das internationale Wachstum von Second Life stärker vorantreiben.

Kingdon war seit 2001 Geschäftsführer der Marketing- und Webdesign-Agentur Organic. Da Organic bereits einige Höhen und Tiefen durchgemacht habe, bringe Kingdon das Rüstzeug mit, das Linden Lab benötige, sagte Rosedale.

Im Sommer 2007 wurde bekannt, dass immer mehr Firmen ihre virtuellen Shops in dem Onlinerollenspiel schließen. Mehr als 30.000 bis 40.000 Nutzer seien in der Kunstwelt nie wirklich aktiv, so Brian Haven, Analyst bei Forrester Research. Diese relativ kleine Zielgruppe reagiert zudem überreizt auf Werbebotschaften.


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