Nutzerinhalte sollen mit Fingerprinting überwacht werden
YouTube und andere Websites für nutzergenerierte Inhalte werden wohl in Zukunft genauer unter die Lupe genommen. Mittels elektronischer Fingerabdrücke für Musik- und Filmdateien will BayTSP in Zusammenarbeit mit der Nippon Telephone and Telegraph Corporation (NTT) versuchsweise die "Piraterie" auf den Webangeboten besser überwachen. BayTSP-CEO Mark Ishikawa erklärte dazu: "Das Ziel dieses Versuches ist es, einen Video- und Audio-Fingerprinting-Dienst aufzubauen, der es Inhaltebesitzern erlaubt, die Nutzung ihres geistigen Eigentums weltweit zu verwalten."
Von BayTSP stammt laut eigener Aussage eine umfangreiche Bibliothek namens CAP mit elektronischen Fingerabdrücken, NTT steuert für die Feldversuche die bereits in Japan erprobte Technologie Robust Media Search bei. Zusammen soll die Lösung in der Lage sein, "auch die größten Sites wie YouTube" mit "proaktiver Filterung von Inhalten" zu versorgen. [von Robert A. Gehring]