• IT-Karriere:
  • Services:

Leitlinien für den Datenschutz auf StudiVZ & Co.

Auch Lehrer haben ein Recht auf "informationelle Selbstbestimmung"

Die obersten Aufsichtsbehörden für den Datenschutz in der Wirtschaft haben Leitlinien für die Betreiber von sozialen Netzwerken und Bewertungsportalen im Internet formuliert. Demnach müssen sich Nutzer von StudiVZ & Co. keine personalisierte Werbung gefallen lassen und haben das Recht, ein Pseudonym zu nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Auch wenn der Berliner Datenschutzbeauftragte Dr. Alexander Dix von klaren Leitlinien spricht, sind diese eher unkonkret formuliert. Demnach müssen Betreiber sozialer Netze wie SchuelerVZ oder StudiVZ ihre Nutzer umfassend über die Verarbeitung ihrer Daten informieren und ihnen die Entscheidung überlassen, welcher Personenkreis ihre Daten sehen darf, so die Interpretation von Dix. Zudem müssen Nutzer weder personalisierte Werbung noch die Speicherung von Nutzungsdaten auf Vorrat hinnehmen. Laut Dix haben Nutzer solcher Seiten das Recht, ein Pseudonym zu nutzen und müssen ihr Profil oder ihr Bild jederzeit löschen können.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, München
  2. ING Deutschland, Frankfurt, Nürnberg

Ähnliches gilt laut Dix für Bewertungsportale wie spickmich.de oder meinprof.de: "Bei der Bewertung von Lehrern und Hochschullehrern kann jeder sensible Informationen und Werturteile zum dauernden Abruf durch jedermann online veröffentlichen, ohne sich als Urheber zu erkennen zu geben. Die Betreiber solcher Bewertungsportale haben das Bundesdatenschutzgesetz mit seinen Schutzvorkehrungen für die bewerteten Personen zu beachten."

Vor diesem Hintergrund hat Dix vor kurzem gegen den Betreiber eines Bewertungsportals ein Bußgeld verhängt, denn, so Dix, "auch das Recht auf freie Meinungsäußerung rechtfertigt es nicht, das Recht der Bewerteten auf informationelle Selbstbestimmung generell als nachrangig einzustufen". Nach Ansicht des Berliner Datenschutzbeauftragten berücksichtigen die bisherigen Gerichtsurteile dies nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,99€
  2. (u. a. Ryzen 5 5600X 3,7GHz mit Wraith Stealth Kühler für 437,95€)
  3. gratis (bis 10.12., 17 Uhr)

anonym 23. Apr 2008

Mit die größte Dreistigkeit der Schufa finde ich, dass man für seine Selbstauskunft...

Pseudoanonymer... 22. Apr 2008

Das "Recht auf ein Pseudonym" verstehe ich so, dass der User auf den Plattformen mit...

Erik mit k 22. Apr 2008

Also ich hab im StudiVZ auch nicht meinen richtigen Namen stehen. Da kann man doch als...

lululu 22. Apr 2008

das ist die meinung der datenschützer, die voeher auch scharf gegen die vds protestiert...


Folgen Sie uns
       


CoD, Crysis, Dirt 5, Watch Dogs, WoW: Radeon-Raytracing kann auch schnell sein
CoD, Crysis, Dirt 5, Watch Dogs, WoW
Radeon-Raytracing kann auch schnell sein

Wer mit Raytracing zockt, hat je nach Titel mit einer Radeon RX 6800 statt einer Geforce RTX 3070 teilweise die besseren (Grafik-)Karten.
Ein Test von Marc Sauter


    Gemanagte Netzwerke: Was eine Quasi-Virtualisierung von WANs und LANs bringt
    Gemanagte Netzwerke
    Was eine Quasi-Virtualisierung von WANs und LANs bringt

    Cloud Managed LAN, Managed WAN Optimization, SD-WAN oder SD-LAN versprechen mehr Durchsatz, mehr Ausfallsicherheit oder weniger Datenstau.
    Von Boris Mayer


      Librem Mini v2 im Test: Der kleine Graue mit dem freien Bios
      Librem Mini v2 im Test
      Der kleine Graue mit dem freien Bios

      Der neue Librem Mini eignet sich nicht nur perfekt für Linux, sondern hat als einer von ganz wenigen Rechnern die freie Firmware Coreboot und einen abgesicherten Bootprozess.
      Ein Test von Moritz Tremmel

      1. Purism Neuer Librem Mini mit Comet Lake
      2. Librem 14 Purism-Laptops bekommen 6 Kerne und 14-Zoll-Display
      3. Librem Mini Purism bringt NUC-artigen Mini-PC

        •  /