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Mäusegigant Logitech: Die Welt lechzt nach Peripherie

Umsatz und Gewinn ziehen stark an. Logitech hat die Ergebnisse seines abgelaufenen Geschäftsjahres und des letzten Quartals veröffentlicht. Der Peripherie-Gerätehersteller schaffte im zehnten Jahr in Folge dabei ein zweistelliges Umsatzwachstum und erreichte die selbst gesetzten Ziele hinsichtlich Jahresumsatz und Profitabilität.
/ Ingo Pakalski
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Im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2008, das bei Logitech am 31. März 2008 endete, erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 601 Millionen US-Dollar und damit 17 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Nettogewinn beläuft sich auf 60,3 Millionen US-Dollar bzw. 0,32 US-Dollar pro Aktie. Im letzten Jahr lag er bei 56,2 Millionen US-Dollar bzw. 0,29 US-Dollar pro Anteilsschein.

Der Einzelhandelsabsatz wuchs im abgelaufenen Quartal um 15 Prozent, vor allem durch ein starkes Asien-Geschäft, das wesentlich zu den guten Zahlen beitrug. Quer über alle Märkte hinweg waren schnurlose Mäuse (58 Prozent Plus) sowie Lautsprecher (24 Prozent Plus) Umsatzrenner. Im OEM-Geschäft wuchs der Umsatz gar um 34 Prozent, vor allem wegen einer gestiegenen Nachfrage nach Sprechgarnituren für Konsolenspiele.

Das Gesamtgeschäftsjahr schloss Logitech mit Umsätzen von 2,4 Milliarden US-Dollar ab – das entspricht einem 15-prozentigen Wachstum gegenüber dem letzten Jahr. Der Nettogewinn beläuft sich auf 231 Millionen US-Dollar (1,23 US-Dollar/Aktie). Der Gewinn stieg damit binnen Jahresfrist um 24 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Logitech ein jeweils 15-prozentiges Gewinn- und Umsatzwachstum.


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