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Trendanalyse: Der Markt für PC-Spiele

Einerseits Casual-Games, andererseits MMORPGs - Vielfalt oder Zwickmühle?

Schwerpunkt-Report Teil 1: Ist der PC als Spieleplattform tot oder startet der gute, alte Rechenknecht gerade erst richtig durch? In der öffentlichen Wahrnehmung scheint die Konkurrenz durch Xbox 360 und PlayStation 3 zwar übermächtig - aber nach Recherchen von Golem.de steht der PC besser im Spielemarkt da als vielfach vermutet.

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Tim Sweeney, Epic Games
Tim Sweeney, Epic Games
Kabel abziehen, Tastatur und Maus in den Hausmüll, und dann ab mit dem PC in die Tonne - wer in den letzten Wochen auf News-Seiten die Berichterstattung zum Thema "Spieleplattform der Zukunft" verfolgt hat, der erwartet vom guten, alten Rechenknecht wohl nicht mehr viel. Klar, zum Surfen im Internet taugt er wohl auch künftig noch, und Überweisungen lassen sich damit ebenso erledigen wie der Brief an Oma. Aber zum Spielen? Pustekuchen! "Der PC ist für alles gut, aber nicht für Spiele", behauptete erst Mitte März 2008 Tim Sweeney, Chef-Programmierer von Epic Games - obwohl der Mann einen guten Teil seines Vermögens den begeisterten PC-Spielern der Unreal-Tournament-Reihe verdankt. Sein Gegenpart bei id Software, Ferrari-Sammler John Carmack, folgt ihm mit der Einschätzung: "Aus Entwicklersicht ist es eine unbequeme Wahrheit, dass die Fähigkeiten der Konsolen heutzutage die Entscheidungen von Entwicklern bestimmen."

Auf den ersten Blick unterstützen die offiziellen Zahlen (PDF-Download) die These vom Niedergang des PCs als Spieleplattform - auch im deutschsprachigen Markt, der lange als PC-Hochburg galt. Kürzlich gab der Bundesverband Interaktive Unterhaltung (BIU e.V.) bekannt, dass 2007 der Umsatz mit Konsolenspielen um 38 Prozent auf 904 Millionen Euro gestiegen ist, der Umsatz mit PC-Titeln dagegen um 3 Prozent auf 458 Millionen Euro sank. Wichtigster Posten im Zuwachs bei den Konsolen sind allerdings Handhelds wie Nintendo DS oder PlayStation Portable - im Wettstreit der Plattformen laufen diese Geräte weitgehend außerhalb jeder Konkurrenz. Bereinigt bleibt bei den stationären Konsolen ein Umsatz von 544 Millionen Euro und ein Umsatzanstieg um - immer noch beeindruckende - 25 Prozent.

Ein weiterer Faktor bringt das Bild vom PC als Verlierersystem dann aber doch ins Wanken: "Erlöse aus Onlinegeschäft oder aus Abo-Gebühren sind nicht enthalten", bestätigt der BIU auf Anfrage von Golem.de. Sprich: Die Abo-Gebühren der Spieler von "World of Warcraft" oder "Der Herr der Ringe Online" sind nicht in den offiziellen Zahlen enthalten. Und auch die Verkäufe von digitalen Distributoren wie Gamesload, Metaboli oder Steam fallen vollständig unter den Tisch, ebenso die boomenden Webbrowser-Spiele wie Seafight. Grund für die unvollständigen Daten, so der BIU, sind die Erhebungsmethoden des beauftragten Marktforschungsunternehmens GfK Panel Service. Das fragt lediglich "Commercial Downloads" ab, unterscheidet aber nicht zwischen Film, Musik oder Spielen - also bleiben diese Umsätze vollständig außen vor. Erst im Sommer 2008 möchte der BIU im Rahmen einer Sondererhebung auch Daten über den Onlinemarkt bekanntgeben.

Trendanalyse: Der Markt für PC-Spiele 

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~jaja~ 25. Apr 2008

Das ist ja auch nicht dramatisch, das wird es erst, wenn du nachdem du Chuck Norris...

gorkx 25. Apr 2008

Kommt für die Xbox raus.Und Halo Wars.

~jaja~ 23. Apr 2008

Vermutlich nicht. Dennoch gibt es jede Menge Fans diverser Mods. Neil Mankes They Hunger...

Trollversteher 23. Apr 2008

Eben. Da gehört der PC hin, die Konsole ins Wohnzimmer. Du kannst Dir auch Tastatur und...

Trollversteher 23. Apr 2008

Klar, und die ganzen PC-Killerspiel-Kiddies nutzen natürlich auch dieses breite Angebot...


JTRs Chaos / 22. Apr 2008

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