Verkauf der Siemens-Telefonsparte SEN stockt

US-Finanzinvestor Cerberus stellt Bedingungen

Der Verkauf der verlustreichen Telefonsparte SEN des Industriekonzerns Siemens verzögert sich. Es werde im April 2008 entgegen den Erwartungen in der Branche definitiv keinen Abschluss geben, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Die Verhandlungen seien äußerst komplex. Daher sei das Thema auch nicht auf der Tagesordnung der Aufsichtsratssitzung Ende April 2008 zu finden.

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Ein Desaster wie beim Verkauf der Siemens-Handysparte, die man ein Jahr nach der Veräußerung an den taiwanischen Konzern BenQ in die Pleite gleiten ließ, solle vermieden werden. Laut Informationen aus der Beteiligungsbranche habe der bisherige Favorit Cerberus, ein US-Finanzinvestor, zudem eine Reihe von Bedingungen gestellt. Daher wird nun mit einem Verkauf frühestens im Sommer 2008 gerechnet.

Siemens will die Tochter, die Telekommunikationsprodukte für Firmenkunden anbietet, schon seit Mitte 2006 abstoßen. Der Konzern verkündete Anfang des Jahres den Abbau von weltweit 6.800 der zuletzt noch 17.500 SEN-Arbeitsplätze und einigte sich inzwischen auch mit den Arbeitnehmergremien auf die Details des Stellenabbaus in Deutschland.

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