• IT-Karriere:
  • Services:

Encyclopædia Britannica bietet Widgets und Twitter

Traditionelle Enzyklopädie macht ihre Inhalte über neue Webdienste zugänglich

Nachdem die klassischen gedruckten Enzyklopädien in den letzten Jahren immer mehr Boden gegenüber dem Online-Mitmachlexikon Wikipedia verloren haben, müssen sie sich jetzt etwas einfallen lassen, um ihre Position zu verteidigen. Die ehrwürdige Encyclopædia Britannica macht das mit neuen digitalen Angeboten.

Artikel veröffentlicht am ,

So können Webautoren künftig Artikel aus der Encyclopædia Britannica per Widget in ihre Webangebote einbinden und ihre Leser auf einen "reichen Fundus an zuverlässigen und hochklassigen Informationen" verweisen. Das Angebot richtet sich an "jene, die mit einer gewissen Regelmäßigkeit im Internet publizieren, seien es nun Blogger, Webmaster oder Autoren". Die Nutzung des Dienstes ist kostenlos, die Autoren müssen sich lediglich auf der Website der Britannica registrieren. Noch allerdings gibt es bei dem neuen Dienst einige technische Schwierigkeiten: So könne es zu Problemen bei der Darstellung der Widgets im Internet Explorer 6 kommen.

Widget der Encyclopædia Britannica
Widget der Encyclopædia Britannica
Stellenmarkt
  1. Friedrich Lange GmbH Fachgroßhandel für Sanitär und Heizung, Hamburg
  2. Prodatic-EDV-Konzepte GmbH, Wermelskirchen

Offensichtlich wollen die Verantwortlichen bei der britschen Enyzklopädie auf diese Weise gegenüber der Wikipedia wieder Boden gutmachen. "Die Britannica deckt ein breites Themenspektrum mit tausenden Artikeln und Multimedia-Anwendungen ab. Sie sind relevant und nützlich, und wir wollen sie mehr Menschen zugänglich machen", begründen sie die Initiative. Über die Widgets können die Webautoren deshalb auch Artikel zugänglich machen, die normalerweise registrierten Nutzer vorbehalten sind.

Immerhin: Seine Beliebtheit scheint das Lexikon nicht verloren zu haben. Nach einem Bericht auf dem Blog Techcrunch über den neuen Dienst wurde die Britannica nach eigenen Angaben "überflutet von Anträgen auf eine kostenlose Mitgliedschaft".

Die Widgets sind Teil des Angebotes WebShare, das die Encyclopædia Britannica am 13. April 2008 gestartet hat. Seither bietet das Lexikon seine Inhalte auch per Twitter an. Einmal am Tag wird ein Link gepostet, der die Nutzer auf ein Thema aufmerksam macht, das ihnen bisher vielleicht unbekannt gewesen sei. "Nehmt es als kleinen Anschub für das Gehirn."

Der große Erfolg der Wikipedia hat den gedruckten Lexika in den letzten Jahren schwer zu schaffen gemacht. Vergleiche der Wikipedia mit dem Brockhaus oder der Encyclopædia Britannica ergaben mehrfach, dass das Online-Mitmachlexikon inhaltlich den teuren traditionellen Enyzklopädien durchaus ebenbürtig ist, was dies allerdings vehement bestreiten. Der wirtschaftliche Schaden für die gedruckten Lexika ist jedoch groß. Der deutsche Brockhaus-Verlag hat im Februar 2008 die Konsequenzen gezogen und angekündigt, das deutsche Traditionslexikon werde in Zukunft nur noch online erscheinen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 7 5800X für 469€)

Encyclopaedia... 28. Mai 2009

Die Lösung ist doch ganz einfach: Wie wir schon beim Fernsehen gesehen haben, sichert...


Folgen Sie uns
       


Honda E Probe gefahren

Der Honda E ist ein Elektro-Kleinwagen, dessen Design an alte Honda-Modelle aus den 1970er Jahren erinnert.

Honda E Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /