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Neues vom Hackintosh-Anbieter Psystar

Mittlerweile erlaubt der Onlineshop von Psystar wieder Bestellungen. Laut Psystar werden seit Ende vergangener Woche die Bestellungen aus der Woche vom 7. April 2008 ausgeliefert. Ab dem heutigen 21. April 2008 sollen nun die ersten OpenComputer-Systeme - Bestellungen aus der Woche vom 14. April 2008 - aus den neuen Psystar-Räumen ausgeliefert werden. "[...], keine Sorge, Sie bekommen Ihren bald", heißt es seitens Psystar an die Kunden. Derzeit gibt der Händler eine Produktionszeit von 10 bis 12 Tagen an.

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Zu den Vorwürfen von Netkas hat sich Psystar zwar auf seiner eigenen Website nicht geäußert, nennt ihn jedoch mittlerweile: "We use Open Source software in the Open Computers like PC EFI by Netkas, the GRUB bootloader, Ubuntu Linux, and many other Open Source efforts out there." Netkas hatte Psystar vorgeworfen, nicht namentlich genannt zu werden und seine Software ohne Nachfrage für ein kommerzielles Projekt einzusetzen. Entsprechend hatte Netkas auch die Nutzungbedingungen des PC EFI V8 überarbeitet und den kommerziellen Einsatz untersagt. Darauf ist Psystar allerdings noch nicht eingegangen - ob es noch zu einer Einigung kommen wird, bleibt abzuwarten.

Ebenso bleibt Apples Reaktion abzuwarten, da die Nutzungsbedingungen (EULA) von MacOS X dessen Einsatz nur auf Apple-Hardware erlauben. Die sieht Psystar als unzulässige Einschränkung und will es offenbar auf einen Rechtsstreit ankommen lassen - MacOS X wird weiterhin gegen Aufpreis als Option sowohl beim OpenComputer als auch bei dessen leistungsfähigerer Variante OpenPro angeboten. Falls es wirklich zu einem Rechtsstreit kommt, dürfte der Ausgang wohl nicht nur Psystar interessieren - gleichwohl erscheint fraglich, ob ausgerechnet Psystar Apple dazu wird bewegen können, seine wohlbehütete, eher geschlossene Plattform anderen zu öffnen.

Die für den Nutzer resultierenden Probleme sind letztlich bei privat aufgebauten sowie bei kommerziellen Hackintoshs die gleichen: Apple untersagt den Einsatz seines Betriebssystems darauf, es können nur PCs mit ausgewählten, kompatiblen Komponenten genutzt werden, es kommen neben dem EFI-Emulator auch gepatchte Kernel-Erweiterungen zum Einsatz und es muss folglich darauf geachtet werden, dass Betriebssystem-Updates von Apple nicht den sorgsam zusammengestellten Hackintosh lahmlegen. Dazu kommt dann noch die Frage, ob man Psystar trotz der Ungereimtheiten sein Vertrauen schenkt.

 Neues vom Hackintosh-Anbieter Psystar
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sc 21. Apr 2008

...und bereitet Klage gegen Apple vor, weil Mac OS X auf BSD basiert und somit mit...

tonydanza 21. Apr 2008

JA! JA! JA! JA! nein ... das wär gemein.


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