Chains of Olympus erzählt die Vorgeschichte zu God Of War 1 & 2. Die PlayStation 2 verabschiedet sich langsam aber sicher in die Annalen der Videospielgeschichte, der Name God Of War dürfte Anhängern von Actiontiteln trotzdem noch präsent sein – die beiden bisher erschienenen Spiele rund um den tragischen Helden Kratos gehören schließlich zum Besten, was in den letzten Jahren auf Konsolen erschienen ist. Bevor sein Abenteuer auf PlayStation 3 fortgesetzt wird, erscheint zunächst mit "Chains Of Olypmus" ein Ableger für die portable PSP.
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An Kratos' Aufstieg in den Olymp ist auf der PSP noch nicht zu denken – das Spiel ist zeitlich vor den PS2-Titeln angesiedelt und erzählt die Vorgeschichte, in der die Weichen für die späteren Geschehnisse gestellt werden. Genug zu tun gibt es trotzdem: Auch in Chains Of Olympus geht es in die Unterwelt Hades, wo zahlreiche Gestalten der griechischen Mythologie darauf warten, den mächtigen Krieger herauszufordern.
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Wie bereits auf der PlayStation 2 ist God Of War auch auf PSP vor allem ein Actionspiel: Mit den Chaosklingen, Extras wie Zeus Handschuh und ein bisschen Magie wie den Feuerzaubern gilt es, Dämonen und andere furchterregende Kreaturen in die Knie zu zwingen. Beeindruckende Combos sind dabei weiterhin möglich und für den Sieg auch dringend erforderlich, hinzu kommen diverse Reaktionstests: Wer größere Gegner niederringen will, muss flink mit den Fingern sein, um im richtigen Moment die jeweils geforderte Taste zu drücken.
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Der Rätselanteil wurde im Vergleich zu den stationären Programmen deutlich zurückgefahren; immer noch ist zwar der eine oder andere Schalter umzulegen, all zu viel Gehirnschmalz ist bei Kratos' jüngstem Abenteuer aber nicht gefragt. Ein anderes bekanntes Spielelement ist dafür weiterhin vertreten: Die leuchtenden Orbs, die erledigte Gegner hinterlassen oder in Truhen versteckt sind, müssen erneut eingesammelt werden, um nach und nach Erfahrungspunkte zu gewinnen und so die eigenen Fähigkeiten auszubauen.
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Der Hauptgrund, warum sich PSP-Besitzer Chains Of Olympus zulegen sollten, ist allerdings die atemberaubende Technik – kaum ein Spiel hat zuvor die Möglichkeiten von Sonys portabler Konsole derart ausgereizt. Beeindruckende Zwischensequenzen, flüssige Animationen, detailreiche Hintergründe und unzählige Effekte: Die Begeisterung, die sich ob der grandiosen Präsentation auf der PS 2 einstellte, ist hier erneut gegeben, zumal sich auch die Ladezeiten – im Gegensatz zu manch anderem PSP-Highlight – in angenehmen Grenzen halten.
Ein wenig Kritik ist trotzdem angebracht: Der Spielumfang ist etwas enttäuschend – viel länger als fünf Stunden wird kaum jemand benötigen, um alles zu sehen. Da ein Multiplayer-Modus fehlt, gibt es danach nur noch die Möglichkeit, das Abenteuer erneut anzutreten. Immerhin warten ein paar Boni auf erfolgreiche Spieler, etwa zusätzliche Artworks oder Kostüme.
Wie von der Reihe bekannt, wird auch diesmal nicht gerade zimperlich mit Gewalt umgegangen – darum hat das nur für Erwachsene geeignete Spiel wegen seiner Inhalte kein Alterssiegel von der USK erhalten. Der Preis liegt bei etwa 40,- Euro.
Fazit: Wirklich neue Ideen und Elemente hat der mobile Ableger der God-Of-War-Reihe nicht zu bieten, dafür aber genau das, was schon die PS2-Titel auszeichnete: grandiose Atmosphäre, wunderbar spielbare Action und eine pompöse Präsentation. Für PSP-Besitzer also mehr als genug gute Gründe, in den Hades hinabzusteigen.