Abo
  • Services:

Google investiert in Gentechnik-Unternehmen

Rein finanzielles Engagement

Google hat nach 23andMe in ein weiteres Gentechnik-Unternehmen investiert. Navigenics bietet nach eigenen Angaben Gentests an, die die Veranlagung auf 18 Krankheiten zeigen. Mit ärztlicher Hilfe soll es so möglich sein, diese Krankheiten besser zu bekämpfen.

Artikel veröffentlicht am ,

Google hat in das Gentechnik-Unternehmen Navigenics investiert, berichtet das amerikanische Wirtschaftsmagazin "Business Week". Über die Höhe der Beteiligung ließen die beiden Partner nichts verlauten. Allerdings scheint das Engagement rein finanzieller Natur: Ein Mitglied der Navigenics-Geschäftsleitung betonte gegenüber dem Magazin, Google habe keinen Zugang zu den Daten des Unternehmens.

Stellenmarkt
  1. Herbert Kannegiesser GmbH, Vlotho
  2. Bundeskriminalamt, Meckenheim

Seit Anfang April 2008 bietet Navigenics für 2.500,- US-Dollar Gentests an: Kunden können eine Speichelprobe einschicken. Das Unternehmen analysiert die eingeschickte DNA auf die Veranlagung zu 18 Krankheiten, darunter mehrere Krebsarten, Alzheimer oder Multiple Sklerose. Tests auf weitere Anlagen sollen später hinzukommen, so das Unternehmen.

Mit Hilfe der Resultate soll es Ärzten möglich sein, eine frühere Diagnose zu stellen und damit diese Krankheiten besser zu bekämpfen oder ihren Ausbruch sogar zu vermeiden. Zum besseren Verständnis der Resultate stellt Navigenics nach eigenen Angaben seinen Kunden zudem Informationen zur Prävention zur Verfügung. Außerdem bekämen die Kunden eine telefonische Beratung zu ihrer Diagnose.

"Die Mission von Navigenics ist, die Gesundheit zu verbessern, indem wir die Menschen über ihre genetischen Risiken informieren und sie dazu motivieren, Maßnahmen zu ergreifen", erklärt Navigenics-Chefin Mari Baker.

Navigenics hat bereits Risikokapital von mehreren Investoren eingeworben, darunter auch von Kleiner, Perkins, Caufield & Byers, wo Baker zuvor gearbeitet hat. Navigenics' Mitgründer David Agus ist nach Angaben der Business Week ein persönlicher Freund des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore. Greg Simon, Chef der "Policy and Ethics Task Force" von Navigenics, war früher Berater von Gore. Gore wiederum ist Partner bei Kleiner, Perkins, Caufield & Byers sowie Berater bei Google.

Navigenics ist nicht das erste Gentech-Unternehmen, an dem sich Google beteiligt: Das Internetunternehmen hat im Jahr 2007 bereits in 23andMe investiert, zu dessen Gründerinnen Anne Wojcicki, die Frau von Google-Gründer Sergey Brin, gehört. Brin hat bereits mehrfach die Zukunftsvision beschrieben, nach den eigenen Genen zu "googeln".



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 3,29€
  4. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Gattaca 22. Apr 2008

Sondern auch wegen Ethan Hawke und Jude Law :D Der Film ist wirklich ein Klassiker, darf...

BlorkKlon#07 22. Apr 2008

Wenn du das jetzt noch in Verbindung, mit den Google Investitionen bringst, müssen wir...

fasfasfads 21. Apr 2008

Ja, aber dabei schickt der Googlone Informationen, was du suchst, zu Schäuble oder einem...


Folgen Sie uns
       


Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live

Wir zeigen uns enttäuscht von fehlenden Infos zu Metroid 4, erfreut vom neuen Super Smash und entzückt vom neuen Fire Emblem.

Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live Video aufrufen
Windows 10: Der April-2018-Update-Scherz
Windows 10
Der April-2018-Update-Scherz

Microsofts April-2018-Update für Windows 10 hat so viele Fehler, als würden drei Insider-Ringe nicht ausreichen. Das Unternehmen setzt seine Nutzer als Betatester ein und reagiert dann auch noch langsam auf Fehlermeldungen - das muss sich ändern.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Gesperrter Lockscreen Cortana-Fehler ermöglicht Codeausführung
  2. Microsoft Weitere Umstrukturierungen rund um Windows 10
  3. April 2018 Update Windows-Patch macht Probleme bei Intel- und Toshiba-SSDs

BMW i3s im Test: Teure Rennpappe à la Karbonara
BMW i3s im Test
Teure Rennpappe à la Karbonara

Mit dem neuen BMW i3s ist man zügig in der Stadt unterwegs. Zwar ist der Kleinwagen gut vernetzt, doch die Assistenzsysteme lassen immer noch zu wünschen übrig. Trotz des hohen Preises.
Ein Praxistest von Friedhelm Greis

  1. R71-Seitenwagen BMW-Motorrad aus den 30er Jahren soll elektrifiziert werden
  2. SUV Concept iX3 zeigt BMWs elektrische Zukunft
  3. BMW Mini-Oldtimer mit E-Antrieb ausgerüstet

Nasa: Wieder kein Leben auf dem Mars
Nasa
Wieder kein Leben auf dem Mars

Analysen von Kohlenwasserstoffen durch den Marsrover Curiosity zeigten keine Hinweise auf Leben. Dennoch versucht die Nasa mit allen Mitteln, den gegenteiligen Eindruck zu vermitteln.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


      •  /