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Apple verteilt Safari weiterhin über iTunes-Update

Nur minimale Änderung an der Aktualisierungsroutine. Nachdem die Final-Version von Safari für die Windows-Plattform erschienen ist, wurde Apple scharf dafür kritisiert, dass der Hersteller die Update-Komponente von iTunes dazu verwendet, Safari quasi automatisch zu installieren. Die Aktualisierungsroutine von iTunes wurde zwar überarbeitet, aber die grundsätzliche Funktionsweise bleibt davon unberührt.
/ Ingo Pakalski
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Auf einem Windows-Rechner ohne installierten Apple-Browser listet die Aktualisierungskomponente von iTunes weiterhin Safari als empfohlenes Update – obgleich eben diese Software nicht auf dem Rechner installiert ist, berichtet ZDnet(öffnet im neuen Fenster) . Als Neuerung wird Safari nun in einer Rubrik namens "Neue Software" gelistet. Allerdings ist die Safari-Installation weiterhin standardmäßig aktiviert, so dass der Anwender leicht auch Safari installiert, obwohl er das eigentlich gar nicht wünscht, weil er vergisst, die betreffende Installation vorher zu deaktivieren.

Mozilla-Chef John Lilly hatte dieses Vorgehen im vergangenen Monat heftig kritisiert . Er sieht in diesem Schritt nicht nur eine Kundenbevormundung, sondern indirekt auch ein Sicherheitsproblem. Das Vertrauen zwischen Softwarehersteller und Kunden werde durch zusätzliche und ggf. ungewollte Zusatzsoftware-Installationen zerstört – und könnte im Endeffekt dafür sorgen, dass die Update-Willigkeit sinkt.

Häufige Updates gerade von sicherheitsrelevanter Software wie Browser seien aber wichtig, um Schadsoftware und der Ausnutzung von Sicherheitslücken einen Riegel vorzuschieben.


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