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Aufstiegschancen bei Heimarbeit mit Kommunikation erhöhen

Smalltalk in der Kaffeeküche durch IM-Chat ersetzt

Die tägliche Unterhaltung in der Kaffeeküche, die gemeinsamen Mittagspausen und der Small-Talk mit dem Chef - diese Kommunikation fehlt dem Heimarbeiter. Diese Arbeitnehmer fühlen sich häufig von den informellen Hierarchien ausgeschlossen und sorgen sich um ihre Aufstiegsmöglichkeiten. Einer Untersuchung aus Großbritannien zufolge müssen sich diese Mitarbeiter stärker darum bemühen, mit ihren Kollegen zu kommunizieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Banita Lal von der "Nottingham Business School" an der Nottingham Trent University und Yogesh Kumar Dwivedi vom "Centre for e-Business Research" an der Swansea University (Großbritannien) haben zahlreiche Tiefeninterviews mit Heimarbeitern geführt.

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Die Forscher haben diese Arbeitnehmer als Personen klassifiziert, die normale Bürotätigkeiten ausführen - entweder in Voll- oder Teilzeit und einen Rechner samt Internetanbindung sowie ein Telefon nutzen. Ein Teil der aufstiegswilligen Befragten bleibt auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten per Mobiltelefon erreichbar, um sich nicht von der Arbeitswelt zu isolieren. Der Großteil der Befragten, die keine größeren Ambitionen hat, in der Hierarchie aufzusteigen, bleibt dennoch immer erreichbar. Ob dies nun ein Zeichen von Selbstausbeutung oder schlichtweg Verzweiflung ist, sonst nicht ehrgeizig genug zu wirken, ließen die Autoren offen.

Mit zunehmender Globalisierung werden zudem mehr und mehr Mitarbeiter die Situation erleben, dass sie nicht einmal im gleichen Land arbeiten wie ihre unmittelbaren Kollegen und Vorgesetzten. Nicht nur Heimarbeiter, sondern auch normale Angestellte im Büro werden immer häufiger mit "virtuellen" Kollegen überall auf der Welt zusammenarbeiten müssen.

Auch wenn den Teilnehmern der Studie der persönliche Kontakt mit Kollegen, Vorgesetzten und dem Chef wichtig ist, können E-Mail, Handy und Instant Messenger dafür sorgen, dass sich die Heimarbeiter nicht mehr als "Insel im Ozean" fühlen. Ob deshalb die Aufstiegschancen für Heimarbeiter niedriger sind als für reguläre Büroangestellte, wird sich vor allem zeigen, wenn der virtuelle Mitarbeiter nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel geworden ist.

Die Forschungsergebnisse sollen im International Journal of Mobile Communications veröffentlicht werden.



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trollmeister 21. Apr 2008

Du bist ja auch webdesigner, it-fuzzi oder son kack. das zählt nicht als beruf.


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