Software-Panne: Tausende warten in NRW auf Steuerrückzahlung

Testlauf mit Problemen

Wegen eines Softwareproblems der Finanzbehörden warten Tausende Menschen in Nordrhein-Westfalen auf ihren Steuerbescheid - und damit gegebenenfalls auch auf ihre Steuerrückzahlung. Das berichtet das WDR-Wirtschaftsmagazin Markt. Verheiratete, die aus steuerlichen Gründen auf die Möglichkeit des Ehegatten-Splittings verzichten und sich getrennt veranlagen, harren bereits seit Monaten der Bearbeitung ihrer Steuererklärungen.

Artikel veröffentlicht am ,

Grund ist der Einsatz einer neuen Software der Finanzbehörden, die in NRW getestet und später in allen Bundesländern eingesetzt wird, teilte das dortige Finanzministerium auf Anfrage des Magazins mit.

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Bei der Aktualisierung der Software für das neue Steuerjahr werde das Programm für getrennt Veranlagte zuletzt bearbeitet. Obwohl den Fachleuten dieses Problem bereits seit Dezember 2007 bekannt gewesen sei, wurde die Öffentlichkeit bisher nicht informiert, so der Bericht.

Der Bund der Steuerzahler schätzt laut dem Bericht, dass etwa 100.000 bis 150.000 Menschen von dem Softwareproblem betroffen sind. Ab Mai sollen aber die ausstehenden Steuerbescheide verschickt werden. Das NRW-Finanzministerium verweist darauf, dass für die Erstellung der Steuerbescheide formal eine Bearbeitungszeit von bis zu sechs Monaten zulässig sei.

Wie eine Sprecherin der Behörde gegenüber Golem.de erklärte, handele es sich bei der Problemsoftware nicht um das elektronische Steuersystem Elster, sondern um eine spezielle Anwendung für getrennte Veranlagungen.

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Nachtrag vom 21. April 2008 um 12:35 Uhr:
"Ein Modul ist nicht kompabel. Das Problem wird bis Ende der Woche gelöst sein", so Ministeriumssprecherin Steffi Hagelüken.

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