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Gesundheitskarte verzögert sich weiter

Teilnehmer in den Testregionen zweifeln am Funktionieren der Technik

Entgegen der Vorgabe der Bundesregierung, nach der die Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte an die Versicherten noch in diesem Jahr beginnen kann, wird sich das Projekt weiter verzögern. Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, kommt aus den Testregionen sowohl im Norden als auch im Westen Deutschlands Widerstand gegen den baldigen Start des IT-Projekts.

Artikel veröffentlicht am ,

In der Region Nordrhein sollen nach offiziellem Plan die ersten regulären Karten zum Jahresende 2008 ausgegeben werden, auf denen künftig auch Notfalldaten oder eine elektronische Patientenakte vermerkt sein sollen.

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Doch von Verantwortlichen, die in Düsseldorf mit der Einführung befasst sind, erfuhr das Blatt: "Dieses Jahr wird das nichts mehr." Zu groß seien die Unsicherheiten, ob die Technik funktioniere.

Die Ärzte der norddeutschen Testregion Flensburg fordern zunächst grundlegende Änderungen an der sechsstelligen Geheimnummer für Versicherte zum Freischalten bestimmter Daten. Sie haben ihre Testläufe sogar ausgesetzt. Internist Eckehard Meissner, der die neue Technik von Anfang an erprobte, verlangt wie seine Kollegen, dass die Karte überarbeitet wird. Er sagte dem Blatt: "Wir machen nicht mit, so lange die Karte keine Vorteile für uns hat, und wir nur Dresche bekommen, wenn es nicht funktioniert."

Der Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Klaus Theo Schröder, beharrt derweil auf einem schnellen Start: "Die Beteiligten in Nordrhein-Westfalen haben uns mitgeteilt, dass es beim verabredeten Fahrplan bleibt."

Mitte März waren nach Regierungsangaben in den Testregionen rund 190 Ärzte, 115 Apotheken und elf Krankenhäuser bei der Einführung der Gesundheitskarte und dem Aufbau der Telematik-Infrastruktur eingebunden.

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Artemis 21. Apr 2008

Wenn man sich so überlegt, wie viele ältere Personen noch nicht einmal mit der EC-Karte...

Adfrex 21. Apr 2008

.. Das nennt sich dann effizienz!

slicky 21. Apr 2008

So wie sich der Feldversuch darstellt ist kein Vorteil des erprobten Systems erkennbar...


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