Abo
  • Services:
Anzeige

Zeuge im Pirate-Bay-Verfahren heuert in der Filmindustrie an

Musikindustrie benannte falschen Zeugen

Die in Schweden gegen die Betreiber des BitTorrent-Trackers The Pirate Bay angestrengten Verfahren werden von Skandalen erschüttert. Film- und Musikindustrie untergraben ihre Glaubwürdigkeit.

The Pirate Bay sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Jetzt wurde bekannt, dass ein an den Ermittlungen gegen die Pirate-Bay-Betreiber beteiligter Polizist einen Job beim Filmstudio Warner Brothers bekommen hat. Wie die schwedische Tageszeitung The Local berichtet, soll der ehemalige Polizeioffizier Jim Keyzer als Zeuge im Verfahren gegen die Pirate-Bay-Betreiber aussagen. Verteidiger Peter Althin hat angekündigt, die Angelegenheit gründlich überprüfen zu wollen: "Die Frage ist, wie lange das schon geplant war. Sollte sich herausstellen, dass es schon geplant wurde, während die Ermittlungen noch andauerten, wäre das ein Skandal." Für Peter Sunde von The Pirate Bay liegt ein klarer Fall von Interessenkonflikt vor.

Anzeige

Aber auch die Musikindustrie produziert ihren Pirate-Bay-Skandal. So wurde der schwedische Rapper Tom Piha mit Künstlername Max Peezay als Zeuge gegen The Pirate Bay benannt. Dessen Album Discokommittén befand sich unter den 25 ausgewählten Alben, deren Rechte die IFPI durch The Pirate Bay verletzt sah. Peezay war damit allerdings keinesweg einverstanden. Gegenüber der Tageszeitung Svenska Dagbladet erklärte er: "Filesharing für den privaten Gebrauch, ohne Profitabsicht, ist in meinen Augen völlig in Ordnung. Das ist kein Diebstahl, sondern einfach eine Kopie eines Produkts, die weiterverbreitet wird." Peezay verdient sein Geld überwiegend mit Konzerten und nicht mit Tonaufnahmen und sieht die Kopien in Tauschbörsen als willkommene Werbung, berichtet The Local.

Besonders peinlich für die IFPI ist die Tatsache, dass Peezay die Rechte an dem von der IFPI benannten Album selbst hält und sie nicht etwa bei einer Plattenfirma liegen. Lars Gustafsson, Vorsitzender der schwedischen Abteilung der IFPI, gab gegenüber Svenska Dagbladet zu, dass "eine gründlichere Prüfung [der Rechte] hätte stattfinden müssen". Er schloss zugleich aus, dass der Vorfall einen wesentlichen Einfluss auf den Verlauf des Verfahrens haben würde. [von Robert A. Gehring]


eye home zur Startseite
original-capone 21. Apr 2009

so hat al capone kennedy drangekriegt. Wird bei der ich kenn son laden, der heisst hypo...

ooo... 21. Apr 2009

öffentlich-rechtliche aufgaben können auch von öffentlich-rechtlichen anstalten oder...

original-tunes 21. Apr 2009

das stimmt so nicht ganz. apple will eigentlich das DRM loswerden, und verhandelt...

Original-Ergänzung 21. Apr 2009

ach ja, und robbie williams, jamiroquai, radiohead, ... theoretisch müsstest du auch...

mmmm 23. Apr 2008

Oi!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Aachen
  2. Bank-Verlag GmbH, Köln
  3. T-Systems International GmbH, München
  4. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  2. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  3. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  4. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  5. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  6. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro

  7. E-Commerce

    Kartellamt will Online-Shops des Einzelhandels schützen

  8. id Software

    Quake Champions startet in den Early Access

  9. Betrug

    Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Youporn-Mahnungen

  10. Lenovo

    Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. Autonomes Fahren Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel
  2. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos
  3. Waymo Autonomes Auto zerstört sich beim Unfall mit Fußgängern

LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

Windows 10 S im Test: Das S steht für schlechtes Marketing
Windows 10 S im Test
Das S steht für schlechtes Marketing
  1. Microsoft Neugierige Nutzer können Windows 10 S ausprobieren
  2. Surface Diagnostic Toolkit Surface-Tool kommt in den Windows Store
  3. Malware Der unvollständige Ransomware-Schutz von Windows 10 S

  1. Re: Wird doch nix

    Ovaron | 06:00

  2. ADblock Golem

    JoachimUrlaub | 05:22

  3. Re: Sinn

    Seargas | 03:52

  4. Re: Natürlich war das ein "Terroranschlag"

    Ach | 03:33

  5. Re: Das Spiel ist auf dem richtigen Weg!

    bynemesis | 03:05


  1. 14:38

  2. 12:42

  3. 11:59

  4. 11:21

  5. 17:56

  6. 16:20

  7. 15:30

  8. 15:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel