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AMD mit weniger Verlust, doch CPU-Umsatz lässt nach

Aber stärkere Nachfrage nach Grafikprodukten

Nach Rekordverlusten von 1,772 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2007 schrieb AMD im ersten Quartal 2008 nur noch rote Zahlen von 358 Millionen. Darin sind noch 50 Millionen für die Übernahme von ATI enthalten, der Gesamtumsatz entwickelte sich im Rahmen der saisonalen Erwartungen. Die Prozessorsparte bereitet AMD jedoch weiterhin Sorgen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit einem Umsatz von 1,505 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2008 steht AMD in diesem traditionell schwachen Zeitraum passabel da. Gegenüber dem vierten Quartal 2007 sank der Umsatz um 15 Prozent, im Vergleich zum ersten Quartal 2007 stieg er aber um 22 Prozent. Damit wuchs AMD im Jahresvergleich stärker als Intel, die nach ihren Zahlen für das erste Quartal 2008 den Umsatz nur um 9 Prozent steigern konnten - aber 1,4 Milliarden Dollar Gewinn erzielen konnten.

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Die deutlich reduzierten Verluste bei AMD liegen jedoch nicht an einem besser laufenden Kerngeschäft, vielmehr dürfte die Übernahme von ATI nun nahezu abbezahlt sein. Dafür wendete AMD noch im vierten Quartal 1,608 Milliarden US-Dollar auf, der operative Verlust belief sich nur auf 9 Millionen US-Dollar. Ohne die 50 Millionen für ATI in der aktuellen Bilanz muss AMD aber noch einen Verlust von 308 Millionen US-Dollar hinnehmen.

Wie auch Intel gibt AMD keine Stückzahlen für einzelne Produkte an, gibt jedoch in der Bilanz die Nachfrage nach Prozessoren mit "Down" an. Den durchschnittlichen Verkaufspreis der CPUs, die so genannte ASP, konnte AMD eigenen Angaben zufolge aber stabil halten. Mit der Sparte "Computing Solutions", die sämtliche Prozessoren und Chipsätze umfasst, erzielte AMD einen Umsatz von 1,194 Milliarden US-Dollar.

Besser läuft es bei den Grafikprodukten, hier ist der Markt aber ungleich kleiner. 230 Millionen US-Dollar Umsatz erzielte AMD hier, gibt die Nachfrage mit "Up" an, der ASP sank jedoch in diesem Bereich - im High-End der diskreten Grafiklösungen spielt AMD erst seit kurzem mit der Radeon HD 3870 X2 wieder mit.

Robert Rivet, AMDs Finanzchef, begründet die Verluste mit schwächerer Kaufkraft bei Endkunden - die internationale Finanzkrise geht auch an AMD nicht spurlos vorbei. Die neuen Chipsätze, Grafikkarten und vor allem die Quad-Core-Opterons für Server würden jedoch gut angenommen, meint Rivet. Er wiederholte auch das Versprechen von COO Dirk Meyer, dass AMD noch im zweiten Halbjahr 2008 wieder in die Gewinnzone zurückkehren wolle.

Mit den aktuellen Zahlen geht für AMD ein besonders schwereres Quartal zu Ende. Die eigentlich schon für das vierte Quartal 2007 versprochenen Quad-Core-Opterons verkauft AMD erst seit kurzem nach einem Auslieferungsstopp in größeren Stückzahlen. Auch bei den Consumer-Produkten leistete sich AMD mit der Spider-Plattform einen Fehlstart. In der Folge verließen einige Mitglieder des Top-Managements das Unternehmen, insgesamt müssen zehn Prozent der Belegschaft mit Kündigungen rechnen. Wie die Umstrukturierung weitergeht, will AMD am 8. Mai auf seiner jährlichen Hauptversammlung bekanntgeben.



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unterschichtenf... 20. Apr 2008

der core2dump ist doch von fehlern durchzogen. soviele updates für den intelschen...


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