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Europäische Forscher entwickeln Persönlichkeit für Roboter

Gefühle machen künstliche Wesen vertrauenswürdiger

Haben Roboter Gefühle? Im Roman schon - man denke nur an Marvin, das depressive Maschinenwesen aus Douglas Adams' Romanserie "Per Anhalter durch die Galaxis" oder an den vom Blitz beseelten Hollywood-Roboter aus "Nummer 5 lebt!". In der Realität sieht es anders aus. Doch das wollen europäische Wissenschaftler ändern und künstlichen Wesen Emotionen und Persönlichkeit verleihen. Dabei geht es nicht nur um Roboter, sondern auch um andere virtuelle Lebensformen.

Welche Eigenschaften muss ein Roboter oder ein anderes künstliches Wesen haben, damit ein Mensch ihn als einen Freund akzeptiert? Das herauszufinden ist das Ziel des europäischen Forschungsprojektes Lirec, eine Abkürzug für "Living with Robots and Interactive Companions" (auf Deutsch etwa: "Leben mit Robotern und interaktiven Begleitern"). Deren Persönlichkeit soll neben Emotionen auch Kommunikation, Erkennen, Lernfähigkeit und Erinnerungsvermögen umfassen.

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Dabei wollen die Forscher zunächst erforschen, wie wir Menschen Roboter wahrnehmen, auf sie reagieren und mit ihnen umgehen. Schon heute entwickeln wir eine Beziehung zu persönlichen elektronischen Geräten - etwa zu einem Mobiltelefon: Es wird verschönert, mit eigenen Klingeltönen oder Hintergrundbildern individualisiert. Mit Robotern wie Pleo werden sich solche emotionalen Bindungen noch vertiefen. Schließlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis Roboter etwa Aufgaben in der Altenpflege übernehmen. Damit die Menschen einen solchen Robo-Pfleger akzeptieren und sich ihm anvertrauen, braucht dieser den Forschern zufolge eine vertrauenswürdige und menschliche Persönlichkeit.

"Wir interessieren uns dafür, wie Menschen im Alltag eine lang andauernde Beziehung zu künstlichen Wesen aufbauen können. Wir werden zwar noch nicht so bald Roboter sehen, die uns beim Spülen helfen, aber wir hoffen, herauszufinden können, wie eine solche freundliche Technik entwickelt werden kann, und vorauszusagen, wie die intelligenten Maschinen von morgen aussehen könnten und wie wir damit umgehen", erklärt Peter McOwan, Informatiker der Londoner Queen Mary University und Koordinator des Projektes.

Für das auf viereinhalb Jahre angelegte Projekt hat die EU 8,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Beteiligt sind Wissenschaftler von zehn Universitäten aus sieben europäischen Ländern.

Der amerikanische Robotiker David Hanson behauptet übrigens von seinem Roboter Zeno, dass er bereits über Emotionen und eine Persönlichkeit verfüge. Allerdings ist Zeno noch nicht marktreif.


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Genocide 18. Apr 2008

Critical System Error: No Error

ichauch 18. Apr 2008

8,2 millionen euro die mir nich gehören in ein projekt stecken das kein geistig...

copious 18. Apr 2008

Das macht ihn ja so einzigartig :D

SciFiFan 18. Apr 2008

dass wir unweigerlich darauf zusteuern genau die Entwicklungen zu machen, die in Science...

Fuchur 18. Apr 2008

Skelett klingt gut, dann könnte man gleich auch noch ein Rückgrat einbauen... Das täte...


d.e-script.iv / 21. Apr 2008

Nabaztag oder: der armenische Hase



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