Abo
  • Services:

Graz untersagt Handytelefonate in Bus und Bahn

Wer nicht still sein will, fliegt raus

Die österreichische Stadt Graz in der Steiermark hat neue Richtlinien für den öffentlichen Nahverkehr (GVB) festgelegt. Danach sollen Handys nur noch leise genutzt werden. Im Klartext: Telefonieren und das Handy klingeln lassen sind untersagt. Lediglich Kurznachrichten verschicken oder spielen soll noch erlaubt sein - im Lautlos-Modus.

Artikel veröffentlicht am , yg

Anlässlich des "Welttags gegen den Lärm" hat sich der Grazer Oberbürgermeister Siegfried Nagl für die neue Vorschrift der Grazer Verkehrsbetriebe ausgesprochen: "In den Fahrzeugen ist das Lärmen und Musizieren - auch mit elektronischen Geräten - verboten. Mit Rücksicht auf andere Fahrgäste besteht in den Fahrzeugen das Gebot, mit Mobiltelefonen das Telefonieren zu unterlassen und nur die zusätzlichen Funktionen des Handys (SMS, Internet, Kalender, Spiele etc.) im Lautlos-Modus zu nutzen."

Stellenmarkt
  1. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  2. IT2media GmbH & Co. KG, Nürnberg, Leipzig, München

Allerdings soll die Regelung nicht als Verbot gelten, sondern als Gebot, anderen Menschen gegenüber rücksichtsvoll zu sein. Die Einhaltung will man nicht kontrollieren und Geldbußen sollen ebenfalls nicht verhängt werden. Dennoch sind Fahrscheinkontrolleure sowie Bus- und Straßenbahnfahrer angehalten, auf die Einhaltung des Handygebots zu achten. Beschwerden von Fahrgästen sollen die Angestellten der GVB jedenfalls nachgehen. Wer sich dem Schweigegebot für das Handy absolut nicht fügen will, muss Bus und Bahn schlimmstenfalls sogar verlassen.

Auch in München gab es vier Jahre lang ein Handy-Verbot in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Von 1999 bis Herbst 2003 prangte in Bussen und Bahnen ein Aufkleber mit einem durchgestrichenen Mobiltelefon. Busfahrer fuhren manchmal nicht weiter, wenn jemand telefonierte und warteten, bis dieser damit aufgehört hat. Doch anhaltende Proteste brachten die Vorschrift schließlich zu Fall.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

DexterF 27. Apr 2008

Da hinkt nix. Wenn mich mein Gegenüber nciht versteht, muss ich lauter sprechen. Und was...

Rainer Zufall 19. Apr 2008

darauf läuft es hinaus, also bitte das Kind beim Namen nennen. Und als nächste...

fokka 17. Apr 2008

ich finde kommunikation jetzt auch nicht so schlimm, sei es face to face, oder per...

Marktwirtschaft 17. Apr 2008

ich kann mich noch ganz gut an einen aufkleber in der bvg erinnern: willst du deinen...

Paulix 17. Apr 2008

Stimmt, da hab ich mich unpräzise ausgedrückt. Ich korrigiere, ich hoffe sehnlichst...


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /