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Atheros stellt Linux-Entwickler ein

Kernel soll WLAN-Produktpalette unterstützen

Atheros zählt nicht unbedingt zu den Firmen, die in der Vergangenheit für ihre gute Zusammenarbeit mit der Open-Source-Community bekannt waren. Die vorhandenen freien Atheros-WLAN-Treiber für Linux und beispielsweise OpenBSD entstanden daher per Reverse Engineering. Doch nun hat Atheros einen der Linux-Treiberprogrammierer eingestellt und wohl noch einiges vor.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

In dem gerade erschienenen Linux-Kernel 2.6.25 ist erstmals der WLAN-Treiber Ath5k enthalten, der Nachfolger des bekannten Madwifi-Treibers für Atheros-Chips. Madwifi war jedoch abhängig von einem proprietären Modul und konnte so nicht in den Linux-Kernel gelangen. Ath5k hingegen ist GPL-lizenziert, denn er verwendet das ursprünglich von OpenBSD entwickelte OpenHAL anstelle des geschlossenen Hardware Abstraction Layer, das mit der Hardware kommunizierte. Da Atheros keine Dokumentation seiner Produkte veröffentlichte, konnte OpenHAL nur durch Reverse Engineering entstehen.

Doch künftig möchte Atheros offensichtlich, dass für jeden der produzierten Funkchips ein Linux-Treiber verfügbar ist. Und damit nicht genug: Diese sollen auch direkt in den Kernel gelangen, was eben voraussetzt, dass sie unter der GPL veröffentlicht werden. Zu diesem Zweck hat die Firma mit Luis Rodriguez einen der Ath5k-Entwickler eingestellt. Er sei sich der Herausforderung bewusst, doch er wisse wie die Community funktioniert und werde Wege finden, um die Verbindung zwischen Atheros und der Open-Source-Welt zu stärken, schreibt der Programmierer zu seiner neuen Aufgabe.

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  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Ekud 17. Apr 2008

Das ist leider nur teilweiße so. Durch die ganzen Treiber werden mehr Anwender zu Linux...

ltb 17. Apr 2008

Ehrlichgesagt, warte ich darauf. *freu*

woohoo 17. Apr 2008

Ich kauf meine Hardware in erster Linie danach, wie sie vom Kernel supported wird und...

Huhuuuu 17. Apr 2008

Na das ist doch mal eine feine Sache. Freu.


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