• IT-Karriere:
  • Services:

Nvidia-Interview: "Die Multi-GPUs bleiben!"

An der grundlegenden Struktur eines Grafikprozessors will Nvidia laut David Kirk auch mit den nächsten Generationen nichts ändern: "Es gibt keinen Grund, warum die GPUs nicht immer breiter werden sollten", erklärte der Chefwissenschaftler. Kirk spielte damit auf den schon seit Jahren anhaltenden Trend zu immer mehr Shader-Einheiten (bei Nvidia SPUs genannt) an, der vor allem durch die Leistungsaufnahme begrenzt wird. Dabei hätte aber ein GPU-Entwickler nicht dieselben Probleme wie CPU-Designer: "Multi-Core ist den CPU-Entwicklern einfach passiert, niemand war wirklich darauf vorbereitet".

Stellenmarkt
  1. Regierungspräsidium Tübingen, Stuttgart-Feuerbach
  2. noris network AG, Nürnberg, Aschheim (bei München), Berlin (Remote-Office möglich)

Zwar liegt laut Kirk auch für eine Grafikkarte das harte Limit für die Leistungsaufnahme bei rund 200 Watt - mehr bekommt man in einem PC ohne großen Aufwand nicht mehr gekühlt. Aber der Wechsel zur jeweils nächstkleineren Strukturbreite gebe den GPU-Entwicklern immer genug Spielraum, erklärte David Kirk. Als Problem erwähnte er aber die auch bei den CPUs immer noch mangelhafte Unterstützung der Thread-Verteilung durch Betriebssysteme: "Im Moment tut das OS hier nicht besonders viel", das treffe auch auf die Rechenlastverteilung auf mehrere GPUs zu. Bisher übernimmt das bei GPUs allein der Treiber, aber: "Wir denken über einen Hardware-Scheduler nach, die Software ist einfach zu langsam", erklärte David Kirk. Zwar besitzen Nvidia-GPUs aber seit der G80 bereits einen Scheduler, er soll aber noch effizienter werden.

All diese Bestrebungen dienen vor allem dazu, den PC als High-End-Plattform für Spiele weiterhin interessant zu halten, wo doch Konsolen ständig Marktanteile gewinnen: "Der PC ist nicht mehr einzigartig", gab Kirk unumwunden zu. Angst vor den Konsolen hat Nvidia jedoch nicht. Immerhin, so David Kirk, könne man immer noch jedes Jahr eine Grafikkarte mit neuer Technik in den PC stecken, was bei einer Konsole prinzipbedingt nicht möglich sei. Die Grafikbranche müsse sich aber, unter anderem mit besseren Entwicklungswerkzeugen, darauf einstellen, dass Spielehersteller parallel für Konsolen und PCs programmieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Nvidia-Interview: "Die Multi-GPUs bleiben!"
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Resident Evil 3 (2020) für 24,99€, Detroit: Become Human - Epic Games Store Key für 27...
  2. 11,69€ (Bestpreis!)
  3. (aktuell u. a. Amazon Basics günstiger (u. a. AXE Superb 128 GB USB 3.1 SuperSpeed USB-Stick für...
  4. (u. a. Digitus S7CD Aktenvernichter für 24,99€, Krups Espresso-Kaffee-Vollautomat EA 8150 für...

knallivd 21. Apr 2008

Hallo, hab die Spam-Warnung behoben. Hier also die Quellen. "Halbwissen vs. Experte" So...

Blair 20. Apr 2008

um aktuelle spiele zu spielen MUSS man sich alle paar jahre was neues kaufen. muss man...

Peter Falke 18. Apr 2008

oh mann du schießt dir ein eigentor nach dem anderen und merkst es nichtmal. dir muss...

Grafiki 18. Apr 2008

Was kann es schön sein sich heute ein aktuelles Spiel anzuschauen. Das war es dann aber...

sgseygve 18. Apr 2008

... dann mindestens eine Quadcore Multi GPU benötigen *LOL* "Und auch für den...


Folgen Sie uns
       


Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020)

Golem.de hat im März 2020 die Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide besucht und Drohnenaufnahmen vom aktuellen Stand des Großprojekts gedreht.

Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020) Video aufrufen
Galaxy Note 20 im Hands-on: Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter
Galaxy Note 20 im Hands-on
Samsung entwickelt sein Stift-Smartphone kaum weiter

Samsungs Galaxy Note 20 kommt in zwei Versionen auf den Markt, die beide fast gleich groß, aber unterschiedlich ausgestattet sind.
Ein Hands-on von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Watch 3 kostet ab 418 Euro
  2. Galaxy Tab S7 Samsung bringt Top-Tablets ab 681 Euro
  3. Galaxy Buds Live Samsung stellt bohnenförmige drahtlose Kopfhörer vor

IT in Behörden: Modernisierung unerwünscht
IT in Behörden
Modernisierung unerwünscht

In deutschen Amtsstuben kommt die Digitalisierung nur schleppend voran. Das liegt weniger an den IT-Abteilungen als an ihren fachfremden Kollegen.
Ein Bericht von Andreas Schulte

  1. Digitalisierung Krankschreibung per Videosprechstunde wird möglich
  2. Golem on Edge Homeoffice im Horrorland
  3. Anzeige Die voll digitalisierte Kaserne der Zukunft

Pixel 4a im Test: Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger
Pixel 4a im Test
Google macht das Pixel kleiner und noch günstiger

Google macht mit dem Pixel 4a einiges anders als beim 3a - und eine Menge richtig, unter anderem beim Preis. Im Herbst sollen eine 5G-Version und das Pixel 5 folgen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Google stellt das Pixel 4 ein
  2. Android Googles Dateimanager erlaubt PIN-geschützten Ordner
  3. Google Internes Dokument weist auf faltbares Pixel hin

    •  /