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Nokias Embedded-Linux soll Qt unterstützen

Erste Version für das vierte Quartal 2008 geplant. Bisher setzte Nokias Maemo-Plattform auf die GUI-Bibliothek GTK+ für die grafische Oberfläche und Anwendungen. Doch nach der Trolltech-Übernahme Anfang 2008 will Nokia Maemo nun auch mit dem neu erworbenen Qt-Toolkit ausrüsten, das Entwickler dann für ihre grafischen Bedienoberflächen verwenden können. Der Handyhersteller will so auch ausloten, inwiefern das S60-Betriebssystem und die Linux-Plattform Maemo zusammenarbeiten können.
/ Julius Stiebert
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Laut Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) wird die Hildon genannte, an Gnome angelehnte Oberfläche auch künftig der Standard in Maemo bleiben. Auch wenn das N810 verfügbar ist, will der Handyhersteller weiter an Hildon arbeiten und stellt nicht näher definierte Pläne in Aussicht. Dennoch macht Nokia einen wenig überraschenden Schritt: Künftig soll Maemo auch das C++-Framework Qt unterstützen.

Dessen Entwickler Trolltech hatte Nokia im Januar 2008 gekauft . Programmierer können dann in Zukunft auch auf Qt setzen, um ihre Anwendungen auf Nokias Internet Tablets zu bringen. Dafür muss man sich jedoch noch etwas gedulden: Im vierten Quartal 2008 sollen die ersten angepassten Bibliotheken zur Anwendungsentwicklung über maemo.org(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht werden.

Da GTK+ und Qt in der Linux-Desktop-Welt nebeneinander existieren, könne dies auch bei Maemo funktionieren, so Nokia. Zudem erhoffe man sich, KDE-Entwickler – deren Desktop-Umgebung auf Qt setzt – anzuziehen. Darüber hinaus will Nokia mit diesem Schritt allerdings auch austesten, inwiefern eine plattformübergreifende Lösung für das auf Nokias Smartphones verwendete S60 und Linux geschaffen werden kann.


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