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Intel verdient 1,4 Milliarden US-Dollar

Mehr Umsatz im ersten Quartal 2008

Inmitten der weltweiten Finanzkrise gilt bei Intel "business as usual": In dem in der IT-Branche traditionell schwachen ersten Quartal eines Kalenderjahres hat Intel seine Umsatz- und Gewinnerwartungen nahezu punktgenau erfüllt. Der Nettogewinn lag jedoch unter dem Vorjahresquartal, was laut Intel vor allem auf Einmaleffekte zurückzuführen ist.

Insgesamt erzielte Intel im ersten Quartal 2008 einen Umsatz von 9,7 Milliarden US-Dollar bei einem Nettogewinn von 1,4 Milliarden US-Dollar. Zwar feiert der Konzern das als "rekordverdächtiges erstes Quartal", diese Aussage bezieht sich aber nur auf ein erstes Quartal, in dem die Umsätze fast aller IT-Anbieter auf recht niedrigem Niveau liegen. Gegenüber dem Vorjahresquartal konnte Intel zwar den Umsatz um 9 Prozent steigern, der Nettogewinn schrumpfte jedoch um 12 Prozent. Und gegenüber dem vierten Quartal 2007 wurden gleich 10 Prozent weniger Umsatz und 36 Prozent weniger Gewinn gemacht.

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Bei der von Analysten besonders kritisch beobachteten Bruttomarge kam Intel jedoch auf 53,8 Prozent, im Vorfeld der Quartalszahlen hatte Intel hier 54 bis 56 Prozent prognostiziert und hat damit die vorab gesenkten Erwartungen noch erfüllt. Als Grund für die gesunkenen Gewinne bei steigendem Umsatz führt Intel vor allem Einmaleffekte durch die Ausgründung des Flash-Herstellers Numonyx an, welche 329 Millionen US-Dollar gekostet haben. Auch die vor zwei Jahren begonnene größte Umstrukturierung des Chip-Herstellers belastet die Bilanz weiter, gibt Intel an.

Trotz dieser Einmaleffekte floriert aber das Kerngeschäft weiter. Intel gibt traditionell keine Zahlen zu einzelnen Produkten bekannt, betont in seinen Quartalszahlen (PDF) aber, dass vor allem das Geschäft mit Server-Prozessoren kräftig zugelegt habe. In der vorvergangenen Woche hatte der Leiter der "Digital Enterprise Group", Pat Gelsinger, auf dem IDF in Schanghai auch erklärt, man habe eine Menge Kunden von AMD zurückgewonnen. Gegenüber dem Vorjahresquartal konnte Intel auch in der "Mobility Group" zulegen, die anderen Abteilungen zusammen - also auch das Flash-Geschäft - schreiben jedoch weiterhin Verluste von aktuell 845 Millionen US-Dollar.

Für das zweite Quartal 2008 erwartet Intel nun einen Umsatz zwischen 9 und 9,6 Milliarden US-Dollar bei einer Marge von 56 Prozent. Der schwer angeschlagene Konkurrent AMD veröffentlicht seine Quartalszahlen am 17. April 2008.


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