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Computerspiele stehen 2008 vor neuem Rekordjahr

BITKOM rechnet mit Umsatz von 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2008. Der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) erwartet, dass die Umsätze in der Computerspielebranche 2008 hierzulande um rund 8 Prozent auf dann 2,5 Milliarden Euro steigen – was neuer Rekord wäre.
/ Peter Steinlechner
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Bereits 2007 konnte die deutsche Computerspielebranche höhere Umsätze erzielen als jemals zuvor. Mit Konsolen, Konsolenspielen und PC-Spielen setzte der Markt insgesamt 2,3 Milliarden Euro um – ein Plus von gut 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Basis für die Angaben von Bitkom sind Daten der Marktforschungsunternehmen GfK und Media Control. "Wachstumstreiber im deutschen Spielemarkt waren 2007 vor allem Spielkonsolen" , kommentiert Achim Berg, Vizepräsident von Bitkom. 2007 wurden eine Million mehr Geräte verkauft als 2006 – rund 3,9 Millionen Wii, Xbox 360, PlayStation 3 und Co. wanderten letztes Jahr über die Ladentheken.

Für 2008 erwartet der Bitkom ein Wachstum des deutschen Computerspielemarktes um rund 8 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro; Markttreiber sind dabei angeblich die Konsolenspiele. "Nachdem im vergangenen Jahr die technische Ausstattung der Wohnzimmer verbessert wurde, zieht nun die Software nach" , sagt Berg.

Laut einer Studie von Bitkom und dem Beratungsunternehmen Ernst & Young gewinnen mittelfristig vor allem Handheld-Spiele an Bedeutung. Ein weiteres Wachstumsfeld würden zusätzliche Anwendergruppen bilden, insbesondere Frauen und Ältere. Darüber hinaus entwickle sich der Wettbewerb zwischen stationärem Einzelhandel und Onlinevertrieb zum zentralen Thema der Branche – immer mehr Spiele würden als Download angeboten.


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