Dell: Neue Vostro-Notebooks von 13,3 bis 17 Zoll

Mit den Vostro-Notebooks 1310 und 1510 will Dell vor allem kleine Unternehmen ansprechen. Sie unterscheiden sich laut Hersteller von den Vorgängern durch ein dünneres und leichteres Design, weisen ein optisches Laufwerk mit Einzug (Slot Load) auf und sind nicht mit Software-Testversionen vorbelastet.
Dazu kommen Sicherheitsfunktionen wie ein Trusted Platform Modul (TPM) 1.2 und ein optionaler Fingerabdruck-Leser. Das Softwarepaket umfasst Windows Vista Home Premium oder Vista Business sowie Microsoft Works 9.0. Optional gibt es auch einen Konfigurationsservice zum Partitionieren der Festplatten sowie zum Entfernen unerwünschter Software.
Dazu kommen beim Vostro 1310 mindestens 2 GByte DDR2-667-SDRAM (2x 1 GByte), Onboard-Grafik, eine 160-GByte-Festplatte (max. 250 GByte), ein DVD-Brenner, eine Webcam und WLAN nach 802.11 a/b/g (Intel PRO/Wireless 3945). Gegen Aufpreis gibt es Draft-N dazu. Das Gewicht soll im Vergleich zum Vorgänger um 20 Prozent reduziert sein. Das Dell Vostro 1310 ist ab 630,- Euro zzgl. Versandgebühren und einem Jahr Vor-Ort-Service (am nächsten Arbeitstag) zu haben.
Da auch in kleinen Unternehmen die Zahl der Notebooks steigt, will Dell sein Angebot an mobilen PCs in diesem Jahr um 50 Prozent erweitern und das "umfassendste Portfolio" seiner Firmengeschichte anbieten." llein in den USA werden laut dem Marktforschungsinstitut IDC bis 2012 über 57 Prozent der kleinen Unternehmen mobile PCs einsetzen. "Mit einer ähnlichen Verbreitung ist auch in Deutschland zu rechnen" , heißt es in einer Pressemitteilung des Herstellers.
Für Mitte Mai 2008 hat Dell bereits das Vostro-Notebook 1710 mit 17-Zoll-Display in Aussicht gestellt – den Nachfolger des Vostro 1700. Ausstattung und Preis wurden noch nicht genannt. Bei den beiden anderen neuen Vostros, die seit kurzem bestellt werden können, müssen sich Dell-Kunden auf eine laut Website längere, aber nicht spezifizierte Wartezeit einstellen. Allerdings ist das nichts Ungewöhnliches bei Dell. Im Juni dürfte Dell dann seine Notebooks quer durch alle Serien runderneuern, denn dann gibt Intel seine neue Plattform Centrino 2 alias Montevina frei.



